13.05.2013, 16:13 Uhr | t-online.de
Es gibt Sätze, bei denen schalten Kinder einfach auf Durchzug. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Oft hegen Eltern den Verdacht, dass sie selbst auf UKW senden, während ihr Kind auf Mittelwelle empfängt. Mütter und Väter reden sich geduldig den Mund fusselig, aber ist die Predigt vorbei, geht alles weiter wie bisher. Jan-Uwe Rogge und Angelika Bartram klären in ihrem Ratgeber-Buch "Wie Sie reden, damit Ihr Kind zuhört und wie Sie zuhören, damit Ihr Kind redet" viele Missverständnisse. Sie zeigen, wie es Eltern und Kindern gelingt, auf einer Wellenlänge zu kommunizieren und bei welchen Sätzen von Eltern Kinder direkt auf Durchzug schalten.
"Alle anderen dürfen!" Die kleine Lisa hat diesen Satz zu ihrer Geheimwaffe gemacht. Sie weiß, bei Mama klappt das eigentlich immer. Heute gibt es aber eine Überraschung: "Wer sind denn alle?", fragt Mama interessiert. Jetzt muss Lisa scharf nachdenken. Seit wann fragt denn Mama nach?
Das Bestseller-Team aus Jan-Uwe Rogge und Angelika Bartram geht das Thema mit viel Humor an. An typischen aus dem Leben gegriffenen Eltern-Kind-Dialogen zeigen sie, wie Erziehung mit Herz und Verstand funktionieren kann: nämlich mit guten Gesprächen.
Vieles wird plötzlich einfacher, wenn Mama oder Papa ein Kommunikationsprofi ist. Gestik, Mimik und Stimmklang machen über 90 Prozent einer Information für ein Kind aus. Kinder, so kann man feststellen, wollen es den Erwachsenen eigentlich gar nicht schwer machen. Aber genauso wie Eltern selbst wünschen sich auch Kinder Klarheit und Respekt. Eltern, die das wissen, sind eindeutig im Vorteil.
Eine Standpauke beeindruckt die kleinen Chaoten zum Beispiel wenig, wenn sie zum hundertsten Mal gehalten oder gar nicht erst verstanden wird. Stattdessen: "Ich möchte, dass du jetzt aufräumst!" Papa schaut seinem Spross direkt in die Augen und macht klar, was er will. Sprache kann auch magisch sein: Ein einziges Wort zur rechten Zeit glättet Wogen, schafft Vertrauen, setzt Grenzen - oder bringt zum Lachen. Genauso wie direkter Blickkontakt und eine offene Körperhaltung beim "aktiven Zuhören" den Heranwachsenden dazu bringen kann, sich über ein "Passt schon" hinaus mitzuteilen. Mit "Wie Sie reden, damit Ihr Kind zuhört und wie Sie zuhören, damit Ihr Kind redet" können Eltern ihre Stärken und Schwächen im Reden und Zuhören mit ihren Kids ermitteln - und erfahren außerdem noch, mit welchen "Nervsätzen" sie rein gar nichts bei ihrem Nachwuchs erreichen.
Buch-Tipp: "Wie Sie reden, damit Ihr Kind zuhört & wie Sie zuhören, damit Ihr Kind redet" von Jan-Uwe Rogge und Angelika Bartram. GU-Verlag. ISBN: 9783833820977. 16,99 Euro.
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13.05.2013, 16:13 Uhr | t-online.de
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