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Eltern haben auch künftig keinen Anspruch auf Wunsch-Kita

08.11.2011, 16:58 Uhr | dpa-tmn

Kinderbetreuung: Eltern haben auch künftig keinen Anspruch auf Wunsch-Kita. Krippenausbau: Der gesetzliche Anspruch auf einen Kita-Platz ab 2013 wird für die Kommunen zum Problem. (Quelle: dpa)

Der gesetzliche Anspruch auf einen Kita-Platz ab 2013 wird für die Kommunen zum Problem. (Quelle: dpa)

Scheitert der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kleinkinder an der Realität? Ab 2013 soll er gelten, aber in einigen Regionen Deutschlands stehen die Chancen für diese Kinderbetreuung schlecht.

Zu wenig Kita-Plätze in NRW, Niedersachsen und Berlin

Nicht überall gibt es genug Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. "Das betrifft vor allem Bundesländer im Westen wie Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen", sagte Ursula Krickl, Referatsleiterin für Jugend-und Familienpolitik beim Deutschen Städte- und Gemeindebund. Auch in Berlin gebe es stellenweise Engpässe.

Eltern dürfen nicht wählerisch sein

Zudem hätten Eltern auch künftig keinen Anspruch darauf, dass ihr Kind in einer bestimmten Einrichtung unterkommt. Die Wunsch-Kita werde deshalb für manche Kinder verschlossen bleiben. "Eltern müssen im Zweifelsfall das Angebot annehmen, das ihnen die Kommune macht."

233.000 Betreuungsplätze fehlen

Für Kleinkinder fehlen bis 2013 rund 233.000 Betreuungsplätze - und zwar ausschließlich im Westen, wie das Statistische Bundesamt am 8. November mitteilte. Ob die bis 2013 angestrebte Betreuungsquote von 35 Prozent noch erreicht werden kann, ist daher fraglich.

Bauverzögerungen und Mangel an Erziehern

Der Ausbau der Betreuungsplätze gehe nicht so schnell voran wie geplant, sagte Krickl. Ein weiteres Problem sei der Mangel an Personal: "Der Bau der Einrichtungen ist das eine, aber wenn Erzieher fehlen, können ebenfalls keine neuen Kinder aufgenommen werden." Es gebe dabei eine regionale Schieflage: "Es hilft in Bayern nichts, wenn es in Mecklenburg-Vorpommern einen Überschuss an Erziehern gibt", erklärte Krickl.

"Mit Klagen ist niemandem geholfen"

Krickl befürchtet, dass Eltern ihren Rechtsanspruch auf einen Platz in Zukunft verstärkt einklagen würden. "Damit ist aber niemandem geholfen." Schon heute versuchten Kommunen, die freien Plätze nach bestimmten Kriterien zu vergeben, zum Beispiel vorrangig an Familien, in denen Mutter und Vater berufstätig sind.

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