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Interaktive Grafik zeigt, wie Kinder das Sprechen lernen05.07.2013, 15:52 Uhr | t-online.de
Von Geburt an sind bei Kindern alle Voraussetzung für das Sprechen vorhanden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
"Bubu, "Dada", "Ada": Wenn Babys ihre ersten Laute äußern, ist die Begeisterung der Eltern meist groß. Die Sprachentwicklung beim Kind kommt nun in Gang. Allerdings ist der Weg von diesen Blubberlauten zu den ersten verständlichen Wörtern und Sätzen lang. Wie Kinder nach und nach ihre Sprachfähigkeit erwerben, was die anatomischen Voraussetzungen dafür sind und auf welche Schwierigkeiten sie dabei stoßen können, zeigt unsere interaktive Grafik.
Sprache ist ein hochkomplexes System, das sich aus grammatischen Regeln, Bedeutungen und dem praktischen Gebrauch zusammensetzt - unmöglich, dass Kinder das auf Anhieb beherrschen. Doch obwohl am Anfang der Sprechentwicklung nur unbewusstes Glucksen und Gurren zu hören ist, sind bei Babys die Voraussetzungen für den Spracherwerb bereits vorhanden.
Die Zentren im Gehirn, durch die das Verarbeiten und Verstehen von Sprache wie auch das Sprechen selbst möglich werden, bestehen schon bei der Geburt. Das gleiche gilt für die notwendigen Organe, Muskeln und Sinne wie Lippen, Zunge oder Gehör. Zudem kommt ein Kind bereits im Mutterleib in Kontakt mit Geräuschen wie dem Herzschlag, aber auch der Stimme der Mutter. Neugeborene sind deshalb mit Klang und Melodie der mütterlichen Stimme vertraut, was sie in die Lage versetzt, Sprachlaute aus der Fülle an Geräuschen herauszufiltern.
Neben solchen biologischen Bedingungen bringt ein Kind die angeborene Bereitschaft mit, eine Beziehung mit den Menschen einzugehen, die ihm vertraut sind und es umsorgen. Es möchte sich deshalb auch mit ihnen verständigen. Wie das Kind dank dieser Voraussetzungen schrittweise seine Sprachfertigkeiten erwirbt und mit zunehmendem Alter verbessert, zeigt unsere Grafik.
Doch nicht bei jedem Kind verläuft die Sprachentwicklung reibungslos. Im Gegenteil, laut einer Studie der Barmer Krankenkasse leidet etwa jedes dritte Kind im Vorschulalter an einer Sprachstörung. Diese Kinder stammeln und stottern, bekommen häufig keinen vollständigen Satz heraus oder finden nur schwer die richtigen Worte.
In vielen Fällen lassen sich diese Schwierigkeiten mit professioneller Hilfe in Form von Logopädie oder Phoniatrie beheben. Logopäden helfen bei Sprachfehlern sowie bei völliger Sprachlosigkeit, während sich die Phoniatrie mit der Heilung der Kommunikationsfähigkeit beschäftigt, zum Beispiel Krankheiten an den Stimmbändern behandelt. Wichtig ist, dass Eltern nicht zu lange warten, bis sie einen Experten hinzuziehen. Viele Kinder bekommen erst zur Einschulung eine notwendige Sprachtherapie, was zu spät sein kann, um schulischen Problemen vorzubeugen.
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05.07.2013, 15:52 Uhr | t-online.de
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