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Künstliche Luftröhre aus Stammzellen: Trauer um Hannah Warren (2)

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Trauer um Hannah (2)  

Jüngste Patientin mit künstlicher Luftröhre gestorben

09.07.2013, 17:07 Uhr | mmh, t-online.de

Ihre Operation galt als Meilenstein für die Medizin- und Stammzellenforschung und doch ist die kleine Patientin jetzt tot. Ihre Eltern trauern um die kleine Hannah Warren. Sie war mit ihren zwei Jahren der jüngste Mensch weltweit, dem jemals eine künstliche Luftröhre, gezüchtet aus den eigenen Stammzellen, eingepflanzt wurde.

Eigentlich verlief alles erfolgreich. Das künstliche Organ arbeitete zuverlässig, bis zuletzt. Jetzt starb Hannah, drei Monate nach der erfolgreichen ersten Operation. Es waren weitere Operationen nötig, bei der dritten gab es Komplikationen mit der Lunge, an diesen starb das Mädchen schließlich.

Meilenstein der Medizin

Die Operation vom 9. April 2013 gilt als Meilenstein der Medizin. Dem Mädchen, das ohne Luftröhre in Seoul in Süd-Korea geboren wurde, wurde das künstliche Organ in den USA eingesetzt.

Bis dahin hatte sie nur im Krankenhaus gelebt, die Klinik in Seoul war ihr Zuhause bis zu dem Flug nach Ilinois. Schon damals waren ihre Lungen schwer angeschlagen.

Künstliches Gewebe und Organe aus dem Labor haben Zukunft

Die Forschung in diesem Bereich gehen weiter. Die Transplantation von künstlichem Gewebe und Organen aus dem Labor ist ein wichtiges Feld der Medizin mit guten Perspektiven. So kurz Hannahs Leben war, die Erfahrungen aus ihrer Behandlung werden anderen Patienten helfen. Denn die Mediziner wissen nun: Die Transplantation einer Luftröhre kann gelingen.

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