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Crash-Test verschärft  

Kindersitze müssen sicherer werden

14.08.2013, 17:38 Uhr | t-online.de

Kindersitze müssen sicherer werden. Kindersitze im Test 2013: ADAC hat 27 Kindersitze getestet. (Quelle: ADAC)

Nur gut die Hälfte der untersuchten Kindersitze konnte im ADAC-Test 2013 überzeugen. (Quelle: ADAC)

Kindersitze müssen ab sofort auch einen Seitenaufpralltest bestehen, ehe sie in den Handel kommen dürfen. Das verlangt eine neue Regelung der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UN-ECE), die rückwirkend zum 9. Juli 2013 in Kraft tritt. Eltern, die noch einen alten Kindersitz im Einsatz haben, können diesen aber weiter nutzen.

Bis die neuen Kindersitze in Deutschland zu kaufen sind, wird noch etwas Zeit vergehen, weil zuerst die Straßenverkehrsordnung an die neue UN-ECE Richtlinie (ECE-R 129) angepasst werden muss. Außerdem gibt es derzeit noch keine Autos, in die die neuen Sitze eingebaut werden dürfen, da es auch dafür einer Zulassung bedarf.

Der ADAC begrüßt die strengeren Regeln für die Zulassung von Kindersitzen. Beim jährlichen ADAC-Kindersitztest gehöre der Seiten-Crashtest schon seit 14 Jahren zum Standard, teilt der Verkehrsclub mit.

Kleine Kinder sollen entgegen der Fahrtrichtung sitzen

Wenn die Kindersitze nach dem neuen Sicherheitsstandard auf dem Markt sind, gilt für diese eine weitere Neuregelung: Kinder bis zum Alter von 15 Monaten müssen entgegen der Fahrtrichtung transportiert werden. Das rückwärtige Sitzen ist für kleine Kinder sicherer, weil der empfindliche Nackenbereich beim Unfall dadurch besser geschützt ist, sagen Experten vom ADAC. Bisher hätten Eltern ihre Kinder häufig zu früh in einen vorwärtsgerichteten Sitz gesetzt, weil die aktuell geltenden neun Kilogramm bei Babys bereits ab rund acht Monaten erreicht werden können.

Bei Auswahl des Kindersitzes kommt es auf Größe und Gewicht an

Ein Kindersitz wird anhand der Körpergröße ausgewählt. Eltern soll es so leichter fallen, den passenden Sitz zu finden. Der ADAC empfiehlt, während der mehrjährigen Übergangsphase, in die alte (ECE-R 44) und die neue Richtlinie (ECE-R 129) gelten, die Größe und das Gewicht des Kindes beim Kauf eines Sitzes genau zu kennen. Damit ein Kindersitz das Kind bei einem Autounfall schützen kann, müssen Eltern auch auf den korrekten Einbau laut Bedienungsanleitung und auf den richtigen Gurtverlauf achten.

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