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Smartphones: So überbrücken moderne Mütter das einsamste Jahr

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Smartphone  

Virtuelle Lebensader: So überbrücken moderne Mütter ihr einsamstes Jahr

31.10.2013, 17:07 Uhr | mmh, t-online.de

Smartphones: So überbrücken moderne Mütter das einsamste Jahr. Mobile Moms - so helfen Smartphones  Müttern durch ihr einsamstes Jahr.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mobile Moms - so helfen Smartphones Müttern durch ihr einsamstes Jahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Es ist das einsamste Jahr im Leben einer Frau. Das erste Jahr mit Kind. Kaum ist die Nabelschnur durchschnitten, scheinen auch alle sozialen Kontakte gekappt zu sein. Die wichtigste Lebensader wird dann für Mütter von Kleinkindern eine andere.

Wer denkt, die Millennials, die heutigen Teenager, seien die Smartphone-Generation, der täuscht sich. Wirklich handysüchtig ist eine andere Gruppe: Junge Mütter. Mütter von Kleinkindern sind ohne Smartphone kaum vorstellbar: Spielverabredungen treffen, Fotos posten, Termine verwalten, Notfallnummern speichern, chatten, googeln, shoppen. Da kommen einige Minuten zusammen, wie die Agentur Insightsnow in einer AOL-Studie jetzt erhoben hat. Frisch gebackene Mütter verbringen wesentlich mehr Zeit am Smartphone als jede andere Nutzer-Gruppe.

Das Mütterdasein stresst

Das Leben ändert sich schlagartig mit der Geburt des ersten Kindes. Keine Kollegen mehr, keine unbeschwerten Shoppingtouren, Partys sowieso nicht - erst mal. Viele Mütter leiden extrem unter dieser heftigen Umstellung. Langeweile und gleichzeitig massiver Druck und das ständige Gefühl der Überforderung stressen sie.

Es muss nicht der Babyblues sein, Wochenbettdepression oder Burn-out, es ist das ganz normale Mütterdasein. Die Therapie für viele Mütter heißt Internet. 37 Stunden pro Monat verbringen Mütter mit Kleinkindern im Alter von null bis fünf Jahren im Netz, das sind 2260 Minuten. Dagegen ist die zweitstärkste User-Gruppe, die Millennials im Alter zwischen 18 und 32 Jahren, mit 1850 Minuten weit abgeschlagen. Zum Vergleich: 1660 Minuten ist der Durchschnittswert. Noch ein paar Zahlenspiele: Die Millennial Moms verbrauchen die meisten der Smartphone-Minuten, nämlich 35 Prozent, im Vergleich dazu die älteren Mütter nur 19 Prozent.

Sieben Schlüsselfunktionen des Smartphones

Für Mütter von Kleinkindern erfüllt das Smartphone sieben wichtige Funktionen, wissen die Forscher: es wird Zufluchtsort, weg vom stressigen Mütterdasein, sozialer Knotenpunkt, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, persönlicher Assistent, Einkaufshelfer und Informationsquelle, um bei wichtigen und aktuellen Themen auf dem Laufenden zu bleiben. Weniger Umfang nehmen Tools wie Kalender oder Bildgestaltung ein.

Der "Social Hub", das Pflegen der sozialen Kontakte, nimmt dabei fast doppelt so viel Zeit ein wie beim durchschnittlichen User, es ist mit 606 Minuten der zweitgrößte Posten. Dazu gehören Beschäftigungen mit sozialen Netzwerken, Social Games und der Austausch mit anderen Müttern auf speziellen Plattformen. Auch virtuelles Shopping mit den Freundinnen ist angesagt, denn mit Kids im Schlepptau ist das reale Shoppen nicht mehr so lustig. Dadurch erklärt sich auch der Zeitpunkt: die Spitze liegt nämlich am Vormittag und am Abend, wenn die Kinder im Bett sind.

Zufluchtsort und Shoppingparadies

Zeitlich den größten Raum gönnen die mobilen Mütter der Flucht aus ihrem Mütterdasein: Einfach mal nicht Mutter sein, Zeit für sich haben, zumindest in der virtuellen Realität. Sie gönnt sich Besuche auf Unterhaltungsseiten, guckt Videos, liest Zeitungen, sucht nach Infos und Kontakten in Apps und Webseiten. Dazu gehört auch das "Therapie-Shoppen", also das für den eigenen Luxus, nicht das, um die Basics in der Vorratskammer aufzufüllen. Die bevorzugte Zeit ist am Abend, wenn die Kinder schlafen.

Das richtige Shoppen von Lebensmitteln, Alltagsbedarf, Kinderkleidung und Spielwaren geht nebenher und den ganzen Tag über. Mobil ist das Smartphone dabei tatsächlich selten. Es wird in 68 Prozent der Shopping-Aktionen zuhause benutzt.

Kleinkinder von heute erleben also immer seltener das Einkaufen im Geschäft oder sogar direkt vom Erzeuger. Wechselgeld? Unbekannt. Kreditkarten sind die neue Währung. Das beliebte Kaufladen-Spielen wird irgendwann bei Kleinkindern fast unbekannt sein, so suggerieren es die Zahlen, die zwar in den USA erhoben sind, aber sicherlich für einen Trend stehen.

Kaufladen-Spielen für Kleinkinder war gestern

Es steckt keine Vernachlässigung der Kinder hinter diesem Verhalten. Es ist eine Veränderung. Manche Mütter werden die eingesparte Zeit und die geschonten Nerven für ihre Kinder zu nutzen wissen.

Shoppen ist also nicht gleich shoppen, es hat eine Therapiefunktion, eine soziale Komponente und dient der Versorgung, zusammen nimmt es einen großen Raum ein.

Mütter als Zielgruppe

Und das ist der Grund, warum diese Studie überhaupt entstand: Natürlich wittern Werbetreibende hier die große Chance: Wer so viel im Netz unterwegs ist, wird hier auch als erstes auf neue Produkte und Marken stoßen, gerade wenn es um Produkte geht, die im weitesten Sinne mit Kindern und Familie zu tun haben. Mütter als Kaufentscheider der Familie sind eine interessante und stark umworbene Zielgruppe, hier gilt "Mobile First".

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