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Kita-Ausbau trotz Fortschritten noch nicht ausreichend

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Betreuungsplätze für Kinder  

Der Kita -Ausbau geht voran - aber zu langsam

04.03.2015, 19:14 Uhr | AFP

Kita-Ausbau trotz Fortschritten noch nicht ausreichend.  (Quelle: dpa)

Beim Kita-Ausbau gibt es für Familienministerin Manuela Schwesig noch viel zu tun. (Quelle: dpa)

Das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Aber der Kita-Ausbau noch nicht am Ziel. Zwischen Angebot und Nachfrage klafft noch eine große Lücke.

Ein Zwischenbericht zur Umsetzung des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) kommt zu dem Schluss, dass eine weitere Ausweitung des Kita-Angebots notwendig ist. Anfang März 2014 wurden dem Bericht zufolge 660.750 Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen oder der öffentlichen geförderten Tagespflege betreut, fast 300.000 Kinder mehr als im Jahr 2008.

Der Ausbau ging demnach von März 2013 bis März 2014 schneller voran als in den Vorjahren. Seit August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz.

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Betreuungsbedarf übersteigt Kita-Angebote

Die Betreuungsquote der Kinder unter drei Jahren stieg laut dem KiföG-Zwischenbericht von 17,6 Prozent im Jahr 2008 auf 32,3 Prozent im Jahr 2014. Allerdings wünschten sich 41,5 Prozent der Eltern mit Kindern unter drei Jahren einen Platz. "Dem gestiegenen Betreuungsbedarf muss auch zukünftig durch den weiteren Ausbau des Betreuungsangebotes Rechnung getragen werden", heißt es. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass der Bedarf in den Bundesländern unterschiedlich sei.

Nicht zu Lasten des Personals

Der Ausbau des Angebots ging dem Bericht zufolge "nicht zu Lasten des Personalschlüssels und der Gruppengröße in Kindertageseinrichtungen". Hier gab es demnach sogar leichte Verbesserungen. Beide Größen gelten als wichtige Kriterien für die Qualität der Betreuung. In dem Bericht heißt es zudem, Eltern seien mit den meisten Aspekten der Betreuung "persönlich zufrieden".

Versorgungslücken trotz großer Dynamik

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hob die Bedeutung des Rechtsanspruchs für den Ausbau hervor. Der Bericht zeige "eindrucksvoll", welche "enorme Dynamik" dieser Anspruch ausgelöst habe. "Auf diese Entwicklung können wir stolz sein, der Zuwachs ist auch international beispiellos", erklärte die Ministerin. Es blieben aber noch "Versorgungslücken".

Kinderbetreuungsquote: regionale Verteilung  (Quelle: dpa)Kinderbetreuungsquote: regionale Verteilung

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