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Verdi droht mit Kita-Streik im Oktober

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Wieder Kita-Streik im Oktober?  

Bsirske droht mit "massiven Belastungen für Eltern und Arbeitgeber"

21.09.2015, 13:41 Uhr | AFP, dpa

Verdi droht mit Kita-Streik im Oktober. Ab Mitte Oktober könnten wieder viele Kitas geschlossen bleiben. (Quelle: dpa)

Ab Mitte Oktober könnten wieder viele Kitas geschlossen bleiben. (Quelle: dpa)

Eltern müssen sich schon wieder auf Kita-Streiks gefasst machen. Auf dem Verdi-Bundeskongress in Leipzig kündigte Gewerkschafts-Chef Frank Bsirske eine Eskalation des Tarifkonflikts an. Verdi bereitet sich demnach auf die Fortsetzung des Streiks ab Mitte Oktober vor.

"Das wird eine massive Eskalation des Konflikts werden mit hohen Belastungen für alle Beteiligten, für Eltern, Arbeitgeber und für die Streikenden", drohte Bsirske. Ein erneuter Kita-Streik lasse sich nur vermeiden, wenn die kommunalen Arbeitgeber bei den Verhandlungen am 28. und 29. September zu Verbesserungen bereit seien.

Städtebund: Schon durch Flüchtlinge überlastet

Der Städte- und Gemeindebund hat unterdessen an die Gewerkschaften appelliert, auf weitere Kita-Streiks zu verzichten. "Im Hinblick auf die Herausforderungen der zunehmenden Flüchtlingszahlen in Städten und Gemeinden wird die Öffentlichkeit kaum Verständnis dafür haben, wenn durch Streiks das frühkindliche Bildungssystem teilweise lahmgelegt wird", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Landsberg äußerte die Erwartung, dass die Gewerkschaften auf der Basis des Schlichterspruches doch noch einer Einigung zustimmen. Die Städte und Gemeinden seien in dem Tarifkonflikt bereits an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gegangen. Er verwies auch angesichts der steigenden Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen auf die Nöte der Gemeinden: "Die ganz große Mehrheit der Kommunen hat keine finanziellen Spielräume, um auf das Ergebnis draufzusatteln."

Schlichterspruch abgelehnt

Die Mitglieder von Verdi und der ebenfalls an den Verhandlungen beteiligten Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatten den Ende Juni vorgelegten Schlichterspruch im Tarifstreit des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes jeweils mit großer Mehrheit abgelehnt. Vor der Schlichtung hatten die Gewerkschaften schon wochenlang in Kindertagesstätten und anderen sozialen Einrichtungen gestreikt.

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