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Kita-Warnstreik sorgt bundesweit für Ausfälle

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Erzieher auf den Straßen  

Erste Kita-Warnstreiks sorgen für Ausfälle bei der Kinderbetreuung

05.04.2016, 17:45 Uhr | dpa

Kita-Warnstreik sorgt bundesweit für Ausfälle . Warnstreik: In zahlreichen Kitas ging teils schon am Mittag gar nichts mehr. (Quelle: imago/Christian Grube)

Warnstreik: In zahlreichen Kitas ging teils schon am Mittag gar nichts mehr. (Quelle: Christian Grube/imago)

Kurz vor den anstehenden Tarifverhandlungen haben Gewerkschaften und Kitas einen Warnschuss abgefeuert. Bundesweit traten Hunderte Erzieherinnen und Erzieher in den Warnstreik. Dutzende Kitas schlossen vorzeitig.

Wegen der neuen Warnstreiks haben viele Eltern auf die gewohnte Betreuung ihrer Kinder in Kitas verzichten müssen. Mit den Ausständen und Kundgebungen verliehen die Gewerkschaften am Dienstag ihren Forderungen für die laufende Tarifrunde für Bund und Kommunen Nachdruck. Zwar waren Kitas erst im vergangenen Jahr von wochenlangen Streiks betroffen. Damals ging es aber um die spezielle Gehaltstabelle für den Sozial- und Erziehungsdienst. Nun ist der Bereich von den regulären Tarifverhandlungen auch wieder betroffen.

Warnstreiks gab es vor allem in Bayern, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im niedersächsischen Peine etwa blieben am Morgen sieben staatliche Kitas geschlossen. In Sachsen legten etwa 60 Angestellte der Stadt Leipzig sowie städtische Mitarbeiter in Chemnitz für einige Stunden die Arbeit nieder.

Vor dem Münchner Rathaus demonstrierten bei einer Aktion namens "Weckruf" nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 300 Mitarbeiter. Weitere Warnstreiks hatte die Gewerkschaft unter anderem für Nürnberg, Augsburg, Bayreuth, Marktredwitz, Regensburg und Schwandorf angekündigt. Betroffen seien neben den Stadtverwaltungen auch Kliniken und Stadtwerke sowie Einrichtungen des Bundes.

Hunderte städtische Beschäftigte traten in Mainz in einen mehrstündigen Warnstreik. 11 der 52 städtischen Kitas schlossen schon mittags. Einen Notdienst gab es nicht. 

Verdi, der Beamtenbund dbb und die Gewerkschaft GEW fordern bundesweit sechs Prozent mehr Lohn und wehren sich gegen eine Kürzung der Altersversorgung. Die zweiten Runde der Tarifverhandlungen findet am 11. und 12. April in Potsdam statt.

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