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Kita-Betreuungsschlüssel wird langsam besser

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Positiver Trend  

Der Betreuungsschlüssel in Kitas wird langsam etwas besser

29.06.2016, 15:21 Uhr | AFP, dpa

Kita-Betreuungsschlüssel wird langsam besser. In deutschen Kindergärten und Kitas sind etwas mehr Erzieherinnen für die Kinder da als noch vor drei Jahren. (Quelle: dpa)

In deutschen Kindergärten und Kitas sind etwas mehr Erzieherinnen für die Kinder da als noch vor drei Jahren. (Quelle: dpa)

In Deutschlands Krippen und Kindergärten verbessert sich die Qualität, wenn der Personalschlüssel als Gradmesser dafür genommen wird. Auf eine Erzieherin kamen im vergangenen Jahr weniger Kinder als drei Jahre zuvor. Doch es gibt enorme Unterschiede zwischen den Bundesländern.

Bundesweit war Anfang März 2015 eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft für durchschnittlich 4,3 ganztags betreute Krippen- oder 9,3 Kindergartenkinder zuständig. Drei Jahre zuvor waren es 4,8 beziehungsweise 9,8 Kinder. Das ergab eine Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Allerdings wird damit noch nicht das von der Stiftung empfohlene Verhältnis erreicht, wonach sich eine Erzieherin um höchstens drei Krippen- oder 7,5 Kindergartenkinder kümmern sollte.

Ein Viertel der Erzieher-Zeit geht für Bürokram drauf

Die Bertelsmann-Stiftung verweist zudem darauf, dass das tatsächliche Betreuungsverhältnis im Alltag ohnehin ungünstiger ausfalle als der rechnerisch ermittelte Personalschlüssel. Erzieherinnen wendeten nämlich mindestens ein Viertel ihrer Zeit für Team- und Elterngespräche, Dokumentation der Arbeit und Fortbildungen.

Im Osten viel mehr Kinder pro Erzieherin

In den Bundesländern ist die Situation sehr unterschiedlich. Bei den Kindergärten ist Baden-Württemberg Spitzenreiter mit einem Personalschlüssel von eins zu 7,3, in Mecklenburg-Vorpommern liegt das Verhältnis fast doppelt so hoch (eins zu 14,1).

Auch bei den Krippen liegt Baden-Württemberg vorn: Dort kommen auf eine Erzieherin drei Kinder, beim Schlusslicht Sachsen kümmert sich dagegen eine Fachkraft um 6,4 Kinder.

Grundsätzlich ist der Personalschlüssel im Westen besser als im Osten. Eine ostdeutsche Erzieherin ist für 6,1 Krippenkinder zuständig, ihre westdeutsche Kollegin nur für 3,6 Kinder. Ähnlich sieht es bei den Kindergärten aus: Das Verhältnis liegt in den westdeutschen Ländern bei eins zu 8,6, in den ostdeutschen Ländern bei eins zu 12,3.

Um den empfohlenen Personalschlüssel zu erreichen, werden nach Berechnungen der Bertelsmann-Stiftung bundesweit zusätzlich 107.000 vollzeitbeschäftigte Fachkräfte gebraucht. Dies kostet demnach jährlich rund 4,8 Milliarden Euro.

Mehr Beschäftigte in den Kitas

Zahlen des Statistisches Bundesamtes bestätigen den bundesweiten Trend. Die Statistiker meldeten für 2015 einen Anstieg der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in den Kitas um 5,2 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Seit 2008 sei die Beschäftigtenzahl in diesem öffentlichen Sektor um 44 Prozent gestiegen.

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