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Sonnenbrand - so schützt man Kinderhaut vor zu viel UV-Strahlung

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Schutz vor Sonnenbrand  

Wenn der Sommer unter die Haut geht

01.09.2016, 16:03 Uhr | mmh, t-online.de

Sonnenbrand - so schützt man Kinderhaut vor zu viel UV-Strahlung. Kinderhaut ist besonders sonnenempfindlich.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Besonders am Strand ist Sonnenschutz für die Haut von Kleinkindern wichtig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Haut von Babys und Kleinkindern ist zart und schwach pigmentiert - eigentlich sollte sie gar nicht der Sonne ausgesetzt werden, zu schnell droht ein Sonnenbrand. Der hat schlimmste Folgen bis hin zu Hautkrebs. 

Schatten ist der beste Sonnenschutz überhaupt. An luftige Kleidung, die möglichst viel Haut bedeckt und hohen Lichtschutzfaktor (LSF) bei Sonnencremes sollte immer gedacht werden. Ein Sonnenbrand im Kindesalter hinterlässt Spuren und kann Jahre später zur Ursache für Hautkrebs werden. Vor allem die so genannten Sonnenterrassen der Haut sind gefährdet. Das sind Schultern, Knie, Fußrücken. 

Blasen niemals aufstechen

Ein Sonnenbrand ist tatsächlich eine Verbrennung. Schuld ist die UV-Strahlung. Etwa drei bis vier Stunden nach dem Sonnenbad rötet sich die Haut, wird heiß, spannt und kann anschwellen. In schlimmen Fällen bilden sich Blasen, dann sollte das Kind unbedingt zum Arzt. Die Kinder- und Jugendärzte im Netz warnen eindringlich davor, diese Blasen selbst zu öffnen oder aufzustechen. Diese haben eine Schutzfunktion, weil sie den Körper vor Infektionen bewahren. 

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Salatblatt gegen Sonnenbrand

Erste Maßnahmen zur Linderung sind kühlende Umschläge, beispielsweise mit Grüntee, Joghurt, Quark oder einem Salatblatt. Viel Trinken ist wichtig, denn meist ist ein Flüssigkeitsdefizit eine der Begleiterscheinungen, ebenso wie Fieber und Kreislaufbeschwerden. Weitere Risiken sind Sonnenstich oder Hitzeerschöpfung. Spezielle Lotionen und Gels tun der verbrannten Haut gut. 

Bei starken und großflächigen Verbrennungen legt der Arzt einen Verband mit antiseptischer Salbe an. Hausmittel wie Mehl, Puder oder Öl schaden der gereizten Haut, denn sie erhöhen die Infektionsgefahr. 

Pusteln und juckende Flecken können dagegen auf eine Sonnenallergie hindeuten. Dann sollte die Sonne in jedem Fall gemieden werden. Manchmal verträgt die Haut allerdings auch nur ein bestimmtes Sonnenschutzmittel nicht. 

Das schützt Kleinkinder vor zu viel Sommer-Sonne:

  • Kleinkindern im Planschbecken ein T-Shirt überziehen
  • Sonnenschirm über den Pool stellen oder an einem schattigen Platz aufstellen
  • Spielplätze in der prallen Sonne meiden
  • Nicht in der Mittagshitze zwischen 11 und 15 Uhr rausgehen
  • ausreichend Trinkpausen einlegen
  • Hut aufsetzen - am besten mit breiter Krempe
  • besondere Vorsicht im Gebirge und am Strand
  • die "Sonnenterrassen" der Haut schützen: Schultern, Knie, Fußrücken - mit knielangen Hosen, geschlossenen Schuhen und leichten T-Shirts.

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