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Zu viel Schadstoffe in Spielzeug zugelassen - Deutschland klagt gegen EU-Richtlinie

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Zu viel Schadstoffe in Spielzeug zugelassen - Deutschland klagt

08.08.2012, 16:26 Uhr | dpa

Zu viel Schadstoffe in Spielzeug zugelassen - Deutschland klagt gegen EU-Richtlinie. Das Bundesverbraucherministerium garantiert Eltern in Deutschland, dass es nicht mehr Schadstoffe im Spielzeug der Kinder geben wird. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Bundesverbraucherministerium garantiert Eltern in Deutschland, dass es nicht mehr Schadstoffe im Spielzeug der Kinder geben wird. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Bundesverbraucherministerium gibt Entwarnung für Eltern - sie müssen nicht befürchten, dass das Spielzeug ihrer Kinder bald deutlich höhere Schadstoff-Konzentrationen enthält. Dies sieht nämlich eine EU-Richtlinie vor, die aber in Deutschland nicht vollständig umgesetzt wird, versicherte ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums.

Klage gegen Spielzeug-Regelung

"Die Verschlechterung können wir nicht mittragen, daher haben wir Klage vor dem Europäischen Gerichtshof eingereicht", sagte er. Für die Verbraucher werde sich hierzulande nichts verändern. Die Sicherheit beim Spielzeug bleibe auf bisherigem Niveau erhalten, eine Aufweichung der nationalen Grenzwerte mache Deutschland nicht mit.

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EU lässt höhere Schadstoffkonzentration zu als deutsches Recht

Die Verordnung werde zu 90 Prozent umgesetzt, da in diesem Teil strengere Grenzwerte gälten, beim Rest ziehe man nicht mit. Nach einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" liegt die für Antimon maximal zulässige tägliche Aufnahmemenge in Spielzeug laut EU-Verordnung um den Faktor 22 höher als nach aktuellem deutschen Recht. Bei Barium steige der Wert um den Faktor 18, bei Arsen um den Faktor 3,6, bei Blei um 1,9 und bei Quecksilber um den Faktor 1,5.

In Zukunft soll Spielzeug sicherer werden

Der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie sieht die Gefahr gebannt. "Die Grenzwerte werden so nicht kommen. Da sind wir uns sicher", so Vize-Verbands-Geschäftsführer Uli Brobeil. Spielzeuge würden in Zukunft sicherer und nicht gefährlicher. Der Verband möchte bei der Umsetzung der EU-Richtlinie sogar teilweise niedrigere Werte als die aktuell erlaubten erreichen. Zusammen mit der Bundesregierung kämpfe man gegen das Aufweichen der Schadstoffgrenzen. Ohnehin würden die bisherigen Grenzwerte bis zum Juli 2013 gelten.

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