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Leistungsdruck verunsichert die ABC-Schützen

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Erster Schultag  

Leistungsdruck verunsichert die ABC-Schützen

13.10.2008, 18:16 Uhr | ruf, ddp

Vorschulkinder werden von ihrer Umgebung häufig mit vermeintlichen Fakten über den Schulalltag überhäuft. Sätze wie "In der Schule musst du immer still sitzen" oder "In der Schule musst du immer brav sein" schüren unter Umständen unbegründete Ängste. Vor allem die Eltern sollten daher besonders darauf achten, welches Schulbild sie ihrem Kind vermitteln. "Viele Eltern hängen noch einer alten Vorstellung vom Schulalltag ihrer Kindheit nach. In den letzten Jahren hat sich allerdings viel verändert im Schulsystem, und viele Grundschulen praktizieren sehr offene und flexible Unterrichtsformen", sagt Wiebke Wallrodt.

Neutral und neugierig

Man sollte den Kindern aber auch keine zu euphorischen Erwartungen an die Schulzeit einreden. "Der Schulalltag hat seine Höhen und Tiefen und sollte dem Kind als normaler Schritt in seiner Entwicklung vermittelt werden", sagt Wallrodt. Besser sei es daher, eine wertneutrale Haltung zu wahren und dem Kind zu verdeutlichen, dass man genauso wie es selbst gespannt ist auf das, was die Schulzeit bringen wird.

Eigene Ängste überwinden

Vielen Eltern fällt es schwer, ihre Sprösslinge in die Grundschule zu entlassen. Sorgen, ob das Kind den Anforderungen des Unterrichts schon gewachsen ist, lassen sie zweifeln. "Man sollte sich klar machen, wovor man eigentlich Angst hat. Oft war die eigene Schulzeit der Mutter oder des Vaters von negativen Erfahrungen geprägt", sagt Wallrodt. Es sei wichtig, dass man sich über diese Prägung klar werde und sie nicht automatisch auf die Schulzeit des Kindes übertrage. Eltern sollten sich außerdem Gedanken darüber machen, welche Erwartungen sie vielleicht an die Leistungen des Kindes haben. "Manchmal ist die eigentliche Sorge, dass das Kind diesen Erwartungen nicht entsprechen kann", gibt Wallrodt zu bedenken. Sie rät Eltern, die Stärken und Schwächen ihres Kindes zu akzeptieren und sich, auch während der gesamten Schullaufbahn, über die Erfolge des Nachwuchses zu freuen.

Nicht zu viel Trubel am ersten Schultag

Am ersten Schultag sollte man dem Kind den Freiraum lassen, die neuen Eindrücke zu verarbeiten. "Der Tag ist mit der ersten Schulstunde und der Empfangsfeier in der Grundschule schon ausreichend angefüllt. Es ist häufig zu viel für die Erstklässler, nachmittags noch einen Kaffeeklatsch mit Verwandten oder gar eine richtige Feier anzuberaumen", sagt Wiebke Wallrodt. Wichtiger sei es, dass die Eltern sich Zeit nehmen, um dem Kind zuzuhören. "Idealerweise nehmen sich Mama und Papa an diesem Tag frei und sind einfach nur da, um mit ihrem Kind über die neuen Erfahrungen zu sprechen und Zeit gemeinsam zu verbringen", sagt Wallrodt.

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