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Internet-Nutzung  

Sichere Lernumgebungen öffnen Welten

27.05.2009, 13:05 Uhr | mmh, t-online.de

Kinder bewegen sich geschickter im Internet als viele Erwachsene: Spielen, Chatten, Surfen, Musik hören, Recherchieren, Referate. Spielen, Relaxen und Arbeiten liegen hier nahe beieinander. Der Computer und seine kleinen Geschwister, die Konsolen, Handys und Player öffnen den Kindern spannende Welten: Nützliche und gefährliche. Viele Eltern machen sich Sorgen, wenn ihre Kinder viel Zeit im Netz verbringen. Sie wollen sie schützen, ohne sie zu bevormunden oder zu kontrollieren. Eltern und Pädagogen können viel tun, damit sich ihre Kinder sicher im Netz bewegen und die Vorteile dieser Welt zu nutzen lernen, sie müssen allerdings wissen wie. Dazu gibt es zahlreiche Hilfestellungen. Auch im Internet selbst bieten Seiten wie zum Beispiel www.scoyo.de oder www.fragFinn.de Unterstützung.

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E-Learning wird zum lebenslangen Wegbegleiter

Belästigung in Chatrooms, Pornographie, Killerspiele, Rechtsextremismus, Cyber-Mobbing, Abzocke, das sind die dunklen Seiten des Internets, vor denen Eltern zu Recht ihre Kinder schützen sollten. Und es gibt genug Möglichkeiten dazu. Aber wer nur die sieht, unterschlägt einen großen Teil der digitalen Welt, die sich den Nutzern öffnet. Die guten Seiten liegen in der Fülle an Wissen, die im Internet steckt und auf unterschiedlichste Weise - zum Teil verbunden mit jeder Menge Spaß - aufbereitet ist. Kinder und Erwachsene können eine Menge lernen, als E-Learning begleitet es die heutige Generation durch Schule, Studium und berufliche Weiterbildung. Beispiel: Flugsimulation in der Piloten-Ausbildung.



Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation

Medienkompetenz heißt das Zauberwort. Möglichst alle sollen kompetent mit Medien verschiedenster Art umgehen können. Doch dahinter steckt ein Lernprozess. Kinder brauchen Wegweiser auf dem Weg zur Medienkompetenz, aufgestellt durch Lehrer und Eltern. Die wiederum können sich Unterstützung holen.

Das Internet nutzen

Leicht vergisst man die guten Seiten der neuen Medienwelt und ihren Nutzen. Beispielsweise Wissen aneignen und Informationen suchen. Längst sind Internet und Power Point in den Schulalltag eingekehrt, Monitore ersetzen zwar bisher eher selten die gute alte Tafel, doch immer häufiger sollen Hausaufgaben am Computer erarbeitet werden. Das „Internet-Lexikon" Wikipedia beispielsweise hat schon viele Referate auf den letzten Drücker noch gerettet. Auf vielen Schreibtischen in zahlreichen Kinder- und Jugendzimmern steht heute ein eigener PC oder Laptop mit Internet-Zugang.

Viel Zeit für Computerspiele

Computerspiele sind natürlich die beliebteste und zeitintensivste Tätigkeit von Jugendlichen am Computer. 45 Prozent der Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren spielen mindestens einmal pro Woche ein Computerspiel, ergab die KIM-Studie 2006, 15 Prozent sogar täglich. Wer dabei nur an „Daddeln“ oder gar „Killerspiele“ denkt, sieht nur eine Seite. Die „Branche“ ist in Verruf gekommen, doch oft auch deshalb, weil es Eltern und Pädagogen schwer fällt, sich in diese Welt hineinzudenken. Schon an den Grundschulen ist heute der Umgang mit dem Computer ein fester Bestandteil des Lehrplans. Idealerweise wird diese Begeisterung für Computerspiele für das Lernen und Erarbeiten von Schulstoff in sicherer Internet-Umgebung genutzt und in Lernspielen umgesetzt. Eltern müssen davon ausgehen, dass ihre Kinder ihnen immer voraus sein werden: Eltern sollten die kleinen Computer-Experten einfach einmal zum Spiel-Duell auffordern. So erfahren sie etwas mehr darüber, was ihre Kids im Netz und am Rechner treiben.

Kompetente Unterstützung aus dem Netz

Zum Glück aber kann man sich auch auf andere verlassen, die das Netz für Kinder sicherer machen, denn alleine wären Eltern mit der Sichtung des inzwischen riesigen Angebots wirklich überfordert. Diese „Helfer“ sind stark vernetzt. Ein gutes Beispiel ist die Kindersuchmaschine www.fragFINN.de, sie ist Teil der gesamtgesellschaftlichen Initiative "Ein Netz für Kinder". An dieser Initiative sind neben der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) die Bundesregierung und zahlreiche Unternehmen und Verbände der Multimediabranche beteiligt.

Was ist eine Whitelist?

fragFINN ist eigentlich eine sogenannte "Whitelist", eine Zusammenstellung von kindgerechten Internetseiten. Medienpädagogen des FSM e.V. stellen die Liste zusammen, ergänzen und pflegen sie regelmäßig. Jede Internetseite, die in die fragFINN-Whitelist aufgenommen wird, muss bestimmte, von Experten entwickelte Kriterien erfüllen. Die Liste enthält schließlich ein umfangreiches und vielfältiges Angebot an Webseiten mit Inhalten aus den Bereichen Nachrichten, Spiele, Schulwissen und anderen.

Kinderschutzsoftware als Service

fragFINN will den Eltern Hilfestellung geben. Auf der Webseite kann man im Elternbereich kostenlos die fragFINN-Kinderschutzsoftware für Windows herunterladen. Sie wird einmalig auf dem Rechner installiert und gewährleistet, dass Kinder nur auf die geprüften Seiten der fragFINN-Whitelist zugreifen können und sich damit innerhalb des gesicherten Surfraums frei und gefahrenlos bewegen können. Klicksafe.de, eine andere Initiative für mehr Sicherheit im Netz, hält Definitionen und Informationen bereit. Gut verständlich werden Themen wie beispielsweise Computerspielsucht erklärt und viele Begriffe aus den Bereichen Computerspiele oder Spielkonsolen definiert. Klicksafe hat es sich zur Aufgabe gemacht, umfassend über die aktuellen Risiken der Internetnutzung aufzuklären und einen kompetenten Umgang mit dem Medium Internet zu fördern. Diese Seite versteht sich als Informationsknotenpunkt. Man kann hier unter anderem mehr erfahren über Internet-Beschwerde-Meldestellen, Filterprogramme und geplante Schul-Aktionen.

Spielen und Lernen in Kombination

Im Idealfall kombinieren Computerspiele Lernen und Spielen. Entsprechen Lernspiele diesem Muster, werden sie auch von Kindern akzeptiert. Lernspiele müssen in gewisser Weise dem üblichen Erscheinungsbild entsprechen und nach deren Regeln funktionieren, sich aber keinesfalls anbiedern oder pädagogisch-moralisch beflissen wirken. Am besten eignen sich Lernspiele, um erarbeiteten Stoff zu verfestigen oder Fertigkeiten zu trainieren. Sind sie gut aufbereitet, fesseln sie die Aufmerksamkeit - mehr als das die meisten Lehrer in einer Klasse leisten können. Lernspiele sind allerdings immer nur als Ergänzung zum Unterricht, nie als Ersatz zu sehen.

Was ist eine sichere Lernumgebung?

Eine geeignete, sichere Lernumgebung stellt scoyo dar, diese werbefreie Lernplattform mit Lernspielen zu allen Unterrichtsfächern ist zertifiziert durch FSM und fragFINN. Der Zugang erfolgt über ein Abo, das bedeutet, dass die Nutzer nicht absolut anonym und unkontrolliert agieren können. Scoyo bietet für Eltern und Lehrer zahlreiche weiterführende Informationen rund um das Lernen, um Schule, um Gesundheit, um Motivation.

Ergänzung zum Unterricht

Der Vorteil dieser Lernumgebung gegenüber dem Schul-Unterricht ist unter anderem, dass der Nutzer sich den Stoff in seinem eigenen Tempo aneignen kann. Dadurch ergeben sich viele Erfolgserlebnisse, die die Lernmotivation steigern und somit auch den Wissenszuwachs, also bessere Noten. Erfolgreiche Lernspiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Zusammenhang mit dem schulischen Unterricht stehen, dass sie wie „normale“ Spiele wirken und dass sie nicht umständlich zu spielen sind. Der Ansatz von scoyo heißt, Spielen und Lernen zu kombinieren. Ein Ansatz, der Eltern und Kindern gleichermaßen gefällt. Denn das Üben mit Lernspielen hat den Vorteil, dass die Nutzer aktiv am Geschehen beteiligt sind, sie können sich nicht gedanklich verabschieden. Langeweile ist tabu.

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