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Bergwandern mit Kindern

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Bergwandern  

Viel Zeit und Extraproviant sind wichtig

29.05.2009, 17:17 Uhr | iri, dpa

Bergwandern mit Kindern. Die Länge der Wanderung sollte dem Alter des Kindes angepasst werden.

Die Länge der Wanderung sollte dem Alter des Kindes angepasst werden. (Bild: Imago)

Beim Wandern in den Bergen mit Kindern müssen Erwachsene einen Gang runterschalten. Am besten planen sie von vornherein deutlich mehr Zeit ein. Als Faustregel empfiehlt der Deutsche Alpenverein (DAV) in München die übliche Gehzeit für Erwachsene mit 1,5 multiplizieren. Bergtouren sind grundsätzlich schon mit kleinen Kindern möglich. Sobald sie stabil sitzen, also etwa ab dem ersten Geburtstag, können Eltern sie zu Wanderungen mitnehmen, so der DAV. Wichtig ist, immer wieder Pausen einzulegen, in denen sich die Kinder so bewegen können, wie sie das möchten.

Länge der Tour dem Alter anpassen

Die Tour sollte auch von der Länge her nicht zu ambitioniert sein: Drei Stunden sind das Maximum. Sobald die Kinder selbst laufen, ist schon etwas mehr drin. Bei Touren bis zu vier Stunden ist aber dann in der Regel das Limit erreicht. Schulkinder haben dagegen nach Einschätzung des DAV oft schon Spaß an Tagestouren. Bei der Tourenplanung sollte von vornherein darauf geachtet werden, dass die Strecke der Kondition der kleinsten Wanderer angepasst ist. Auch die Rastplätze sollten auf deren Bedürfnisse abgestimmt sein.

Gepäck abnehmen

Die Motivation der Nachwuchs-Bergwanderer lässt sich nach Einschätzung des DAV oft steigern, wenn ihnen die Tourenplaner schon vor dem Start von den Höhepunkten der Wanderung erzählen. Sollten sie zwischendurch schwächeln, können ihnen die Eltern oder andere erwachsene Mitwanderer das Gepäck abnehmen. Hilfreich ist es in dem Fall, wenn deren Rucksack so groß ist, dass sie es einfach darin verstauen können. Auch Ersatzwäsche für die Kinder gehört mit ins Wandergepäck und zwar von Socken bis zum T-Shirt.

In familiengeeigneten Hütten übernachten

Zusätzliche Getränke sollten nicht fehlen. Kinder brauchen den Angaben zufolge beim Wandern rund die doppelte Menge wie sonst. Hilfreich kann auch etwas Notproviant sein. Dafür eignen sich Nüsse, Trockenobst oder Müsliriegel. Für die Übernachtung bieten sich Hütten an. Die Alpenvereine aus Deutschland, Österreich und Südtirol haben 91 Hütten ausgewählt, die als besonders familiengeeignet gelten. Neu dabei sind in diesem Jahr die Saarbrücker Hütte in Vorarlberg und die Olperer Hütte in Tirol.

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