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Sicherheit im Auto  

Schulkinder im Auto ungenügend gesichert

21.07.2009, 18:05 Uhr | rev, dapd

. Mädchen sitzt angeschnallt im Auto und schläft.

Mehr als ein Drittel der Sechs- bis Zwölfjährigen werden nur mit Sicherheitsgurten für Erwachsene gesichert. (Bild: Archiv)

Kinder im Schulalter sind im Auto immer häufiger schlecht gesichert unterwegs. Nach Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen werden mehr als ein Drittel der Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren bei Autofahrten nicht mit den gesetzlich vorgeschriebenen Kindersitzen, sondern nur mit den Sicherheitsgurten für Erwachsene vor einem Unfall geschützt. Zwei Prozent der Kinder würden überhaupt nicht angeschnallt, berichteten die Forscher.

Zu wenig Kinder sind optimal geschützt

Die Verwendung altersgerechter Kindersitze bei Schulkindern ist nach dieser Untersuchung 2008 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Am häufigsten verzichteten die Eltern der Studie zufolge innerorts auf die Benutzung der bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres vorgeschriebenen Kindersitze. Nur 58 Prozent der Kinder waren hier bei Autofahrten optimal geschützt. 2007 waren es noch 68 Prozent. Und auch auf Landstraßen saßen nur 63 Prozent der über Sechsjährigen in Kindersitzen. 2007 waren es 77 Prozent. Deutlich besser war die Situation bei jüngeren Kindern. Hier saßen auf Landstraßen 98 Prozent und innerorts 97 Prozent der Jungen und Mädchen in geeigneten Kinderrückhaltesystemen, berichteten die Forscher.

Erwachsene schnallen sich häufiger an

Die bedenkliche Entwicklung bei Schulkindern steht im deutlichen Gegensatz zum wachsenden Sicherheitsbewusstsein von Erwachsenen, wenn sie selbst im Auto unterwegs sind. So sind inzwischen durchschnittlich 97 Prozent aller Autoinsassen bei der Fahrt angeschnallt, zwei Prozentpunkte mehr als 2007. Deutlich niedriger ist das Sicherheitsbewusstsein allerdings bei Lastwagenfahrern. Nur 72 Prozent der Brummi-Kapitäne schnallten sich an (2007: 71 Prozent). Bei Motorradfahrern ist vor allem der Helm inzwischen ein Muss. Immerhin 97 Prozent der Fahrer und sogar 98 Prozent der Mitfahrer sind der Untersuchung zufolge "oben mit" unterwegs. Nur jeder zweite trägt allerdings über den Helm hinaus weitere Schutzkleidung. Das sind drei Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor.

Kopfschutz beim Radfahren

Seltenheitswert hat der Helm dagegen nach wie vor bei Radfahrern. Nur jeder Zehnte trug 2008 beim Tritt in die Pedalen einen Schutzhelm (2007: 9 Prozent). Verbreitet ist der Kopfschutz vor allem bei Kindern: 2008 trugen 55 Prozent der Radfahrer in der Altersgruppe bis zehn Jahre einen Helm, 2007 waren es nur 45 Prozent. Erwachsene Radfahrer tragen dagegen nur selten einen Kopfschutz. Hier schwankt die Helmtragequote zwischen vier und acht Prozent. Insgesamt hatten die Wissenschaftler der Bundesanstalt für Straßenwesen bei ihrer Studie 18.600 Personenwagen mit mehr als 25.000 Insassen, rund 14.000 Radfahrer, 7.500 Motorradfahrer und 4.500 Lastwagen überprüft.

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