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Wissenschaft: Karsten Schwanke moderiert spannende Wissenssendung für Schüler

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Karsten Schwanke: "Überall im Alltag steckt Wissenschaft drin"

21.05.2012, 15:48 Uhr | tze

Wissenschaft: Karsten Schwanke moderiert spannende Wissenssendung für Schüler. WQ - das Wissenschaftliche Quartett

WQ - das Wissenschaftliche Quartett

Warum hilft Mathe beim Fußballspielen? Stimmt es, dass man mit Algen im Tank einen Jumbo fliegen kann? Solchen und ähnlichen Fragen geht eine neue Wissenssendung im Internet nach, die von der Deutschen Telekom Stiftung ins Leben gerufen wurde: Das Wissenschaftliche Quartett, kurz WQ. Die Redaktion von eltern.t-online.de hat den Moderator Karsten Schwanke gefragt, warum es sich für Schüler und Eltern lohnt, unter www.wq-tv.de reinzuklicken.

"Gute Geschichten aus dem Alltag sind besser als Auswendiglernen"

Der Wissenschaftsjournalist Karsten Schwanke moderiert WQ. (Quelle: Deutsche Telekom Stiftung)Der Wissenschaftsjournalist Karsten Schwanke moderiert WQ (Foto: Deutsche Telekom Stiftung)eltern.t-online.de: Was ist das Konzept des Wissenschaftlichen Quartett und wo kann man die Sendung anschauen?

Karsten Schwanke: WQ - das Wissenschaftliche Quartett - ist ein kostenloses Angebot, das jederzeit im Internet genutzt werden kann. Es gibt sechs Folgen pro Jahr. In jeder gibt es vier kurze Filme zu einem Thema, daher der Name "Quartett". Im Gegensatz zu einer TV-Sendung ermöglicht das Internet, die Filme zu stoppen und im gleichen Player vertiefende Infos zu öffnen und dann wieder wegzuklicken. Man kann aber auch erst alle Filme am Stück anschauen. Das Herzstück der Seite www.wq-tv.de ist die Mediathek. Alle Filme bleiben dort dauerhaft abrufbar, denn wir wollen eine Wissenschaftsplattform aufbauen, die immer größer wird.

eltern.t-online.de: An wen richtet sich WQ?

Karsten Schwanke: In erster Linie an Schüler zwischen zwölf und 19 Jahren, aber auch an Eltern und Lehrer.

eltern.t-online.de: Es gibt schon viele Wissenssendungen - nennen Sie uns vier gute Gründe, das Wissenschaftliche Quartett anzuschauen.

Karsten Schwanke: Erstens gehen wir an Themen anders ran, als sie im Unterricht vermittelt werden, gern mal locker, gern mal schräg.

Zweitens motivieren wir die Schüler, sich weiter mit den Themen zu beschäftigen. Wir fordern sie auf, mit ihren Freunden, Mitschülern und Lehrern darüber zu reden und uns zu schicken, was sie gemacht haben - das können Fotos sein, selbstgedrehte Videos oder Ergebnisse aus einer Projektwoche in der Schule.

Drittens: Die Sendung soll eine lebendige Plattform für Wissensvermittlung sein, die Input von verschiedenen Seiten aufgreift und immer weiter wächst.

Viertens: Wir möchten auch einen Wettbewerb initiieren und das spannendste Projekt prämieren.

eltern.t-online.de: Wie können Schüler für den Unterricht von WQ profitieren?

Karsten Schwanke: Schüler profitieren in erster Linie dadurch, dass ihre Entdeckerfreude geweckt wird. Sie sollen mit Erstaunen erkennen, dass auch im Alltag überall Wissenschaft drinsteckt, und nicht nur in den abstrakten Formeln, die der Lehrer an die Tafel geschrieben hat. Gute Geschichten aus dem Alltag sind immer besser als Auswendiglernen.

eltern.t-online.de: Dann können also auch Lehrer noch etwas vom Wissenschaftlichen Quartett lernen?

Karsten Schwanke: Wir möchten Lehrer anregen, Themen aus den Sendungen in die Klasse zu tragen. Alle Filme stehen als Download zur Verfügung, außerdem gibt es zu jedem Thema Hintergrundinfos und Literaturtipps, so dass man nicht nur die Filme konsumiert und dann ist Schluss. Alle Materialien sind so gestaltet, dass sie im Unterricht genutzt werden können. Deshalb arbeiten wir bei der Produktion des Wissenschaftlichen Quartetts mit der Telekom Stiftung zusammen, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die sogenannten MINT-Fächer zu fördern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

eltern.t-online.de: Sie haben schon viele Wissenssendungen moderiert, auch welche für Kinder. Wie vermittelt man Wissen kindgerecht und so, dass es hängenbleibt?

Karsten Schwanke: Es ist wichtig, möglichst wenig Fachbegriffe zu verwenden, aber man darf auch nicht verniedlichend erzählen. Ich werde nicht als Erzählonkel auftreten, sondern als Karsten Schwanke. Man muss Kinder ernst nehmen. Auch meine eigenen Kinder, sechs und acht Jahre alt, stellen schon so viele clevere Fragen. Wenn ich keine Antwort weiß, setzen wir uns vor den PC und erarbeiten gemeinsam die Antwort. Es ist eine Herausforderung für Erwachsene, wissbegierige Kinder nicht mit einem Satz abzuspeisen. Man macht sich oft viel zu wenig Mühe, einfache Fragen zu stellen und anschauliche Antworten zu finden. Das gilt auch für Wissenssendungen für Erwachsene.

eltern.t-online.de: Wie sieht zeitgemäße Wissensvermittlung aus?

Karsten Schwanke: Ich sehe im Internet-Fernsehen eine große Chance, Wissen unterhaltsam und leicht zu vermitteln. Es bietet die Chance, Feedback zu bekommen - vom Like-Button bei Facebook über Zuschauerfragen bis hin zu Diskussionen im Internetforum.

eltern.t-online.de: Das Thema der ersten Sendung lautet "Mit Mathe Tore schießen". Verraten Sie uns, was es Spannendes zu sehen gibt?

Karsten Schwanke: In der Sendung begleiten wir einen Professor auf der Suche nach dem perfekten Fußballschuh und lassen Sportwissenschaftler erklären, wie Fußballer mit der Methode des differenziellen Lernens erfolgreicher spielen. Wir besuchen die Firma, die das Computerspiel FIFA 12 programmiert und verraten, wie die Stärken und Schwächen der Sportler realitätsnah ins Spiel einfließen können. Außerdem erklärt Fußballtrainer Mirko Slomka, wie Mathe-Unterricht viel interessanter sein könnte und wie viel Mathe im Fußballtraining nötig ist.

eltern.t-online.de: Danke für das Interview.

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