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Grundschüler im Süden rechnen und lesen besser

05.10.2012, 09:53 Uhr | dpa

Bildung: Grundschüler im Süden rechnen und lesen besser. Schüler im Süden der Republik schneiden am besten ab. (Quelle: dpa)

Schüler im Süden der Republik schneiden am besten ab. (Quelle: dpa)

Bayerns Grundschüler können am besten lesen, rechnen und zuhören - und daraus auch die richtigen Schlüsse ziehen. Das zeigt der erste rein innerdeutsche Leistungsvergleich von Grundschulen, den die Kultusministerkonferenz (KMK) in Auftrag gegeben hatte.

In allen drei getesteten Disziplinen - Lesen, Zuhören, Mathematik - dominieren in der Spitzengruppe überwiegend Länder aus dem Süden Deutschlands. Danach folgt im Leistungsranking ein sehr breites Mittelfeld mit geringen Punktunterschieden. Erhebliche Probleme in allen Bereichen haben dagegen die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.

Grundschüler im Länder-VergleichGrafik: Grundschüler im Länder-Vergleich 30.000 Schüler getestet

Für Vergleich wurden im vergangenen Jahr mehr als 30.000 Viertklässler an über 1300 Grund- und Förderschulen getestet.

Anders als bei den internationalen Schulleistungsstudien PISA, IGLU und TIMSS wurden die Testaufgaben für den nationalen Vergleich allein aus den von den Kultusministern verabredeten neuen bundesweiten Bildungsstandards entwickelt. Sie beschreiben, was ein Schüler am Ende der jeweiligen Jahrgangsstufe können soll.

Beim Lesen liegen in der Spitzengruppe Bayern (515 Punkte), Sachsen (513), Sachsen-Anhalt (511) und Thüringen (510) dicht beieinander. Die Schlusslichter Hamburg (478), Berlin (467) und Bremen (463) liegen dagegen deutlich unter dem Bundesschnitt von 500 Punkten. Rund 60 Punkte entsprechen dem Lernfortschritt von einem Schuljahr.

Bayern auch in Mathe Spitze

In der Mathematik bilden Bayern (519), Sachsen und Sachsen-Anhalt (beide 517) sowie Baden-Württemberg (512) die Spitzengruppe. Klar unter dem Mittelwert von 500 Punkten liegen dagegen Brandenburg (491) Schleswig-Holstein (487) und Hessen (484) sowie - mit großem Abstand - die Stadtstaaten Hamburg (470) Bremen (452) und Berlin (451).

Getestet wurde auch, wie gut Schüler aus Gehörtem Informationen ziehen können. Nur Bayern erzielt dort Werte, die deutlich oberhalb des Mittelwertes liegen.

Mädchen besser in Rechtschreibung

Die Untersuchung bestätigt frühere Erkenntnisse, dass Jungen besser rechnen, die Mädchen dagegen besser lesen und schreiben können. Dies wird besonders bei der Rechtschreibung deutlich. Dort sind die Mädchen den Jungen im Schnitt um 32 Punkte voraus - was dem Lernfortschritt von einem halben Schuljahr entspricht.

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