Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Schulkind >

Schule: Wie Eltern ihre Kinder gegen Schulstress stärken können

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wie Eltern ihre Kinder gegen Stress in der Schule stärken können

21.11.2012, 16:54 Uhr | Julia Kirchner, dpa, dpa-tmn

Schule: Wie Eltern ihre Kinder gegen Schulstress stärken können. Schule: Schon Grundschüler leiden unter Schulstress. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Leistungsdruck in der Schule steigt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Stress in der Schule belastet schon Grundschüler. Eltern können helfen, die Stressbelastung ihrer Kinder zu reduzieren. Das fängt damit an, dass zu Hause nicht schon beim Aufstehen Hektik aufkommt, sondern die Kinder entspannt in den Schultag starten können.

"Das Familienleben ist hektischer geworden. Die Eltern sind morgens oft schon vor den Kindern aus dem Haus", sagte Stefan Drewes vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) dem dpa-Themendienst. Ein gemeinsames Frühstück und rechtzeitiges Aufstehen könnten aber dafür sorgen, dass die Kinder mit einem guten Gefühl zur Schule gehen.

Wie Eltern ihre Kinder vor Klausuren unterstützen können

Haben Eltern das Gefühl, ihr Sohn oder ihre Tochter erleben in der Schule viel Stress, sollten sie die Gründe dafür herausfinden: Sind es Konflikte mit anderen Kindern? Oder bestimmte Fächer? Auch vor Klassenarbeiten fühlten sich Schüler häufig unter Druck gesetzt. Dem könnten Eltern entgegenwirken, indem sie Rücksprache mit dem Lehrer halten und erfragen: Wo steht mein Kind, wo kann ich mit ihm noch üben? "Das sollte aber mit etwas Vorlauf passieren und nicht erst einen Tag vor der Arbeit", sagte Drewes, der Vorsitzender der Sektion Schulpsychologie beim BDP ist.

Jeder dritte Grundschüler leidet unter Stress

Bereits jeder dritte Zweit- und Drittklässler (33 Prozent) klagt über Stress in der Schule. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die der deutsche Kinderschutzbund am 21. November vorgestellt hat. Ein Viertel der Zweit- und Drittklässler (26 Prozent) fühlt sich oft oder sogar sehr oft gestresst.

Bei Hobbys keinen Leistungsdruck ausüben

Wichtig sei auch, dass Kinder am Nachmittag einen Ausgleich zum Lernen und Stillsitzen in der Schule haben. Dabei sollte aber nicht die Leistung im Vordergrund stehen: "Also nicht noch im Fußballverein darauf achten, dass mein Kind der Beste ist", sagt Drewes. Hobbys sollten spielerisch betrieben werden. Damit das Kind genug Ruhe bekommt, muss aber auch Leerlauf möglich sein: "Kinder dürfen auch einmal Langeweile haben, sie kommen dann zur Ruhe und können neue Ideen entwickeln."

Rauben Schul- und Freizeitstress unseren Kindern die Kindheit? Diskutieren Sie mit in unserer "Eltern-Welt" auf Facebook!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Arbeiter entdecken wahres Ungetüm

Die 400 Kilogramm schwere Anakonda konnte nur tot geborgen werden. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Stärken Sie Ihr Immunsystem für die kalte Jahreszeit

Vitamine und Mineralien zu reduzierten Preisen. Jetzt bestellen und sparen! zu DocMorris

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal