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Schulskandal: Kopfgeld für Schüler

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Umstrittene Schulaktion: Kopfgeld für Schüler

21.02.2013, 13:12 Uhr | t-online.de, dapd

Schulskandal: Kopfgeld für Schüler. Geld für Schulanmeldungen- der Schülerschwund treibt manche Schulen zu ungewöhnlichen Mitteln.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Geld für Schulanmeldungen- der Schülerschwund treibt manche Schulen zu ungewöhnlichen Mitteln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kopfgeld für Schüler: Diese Aktion des Schulzentrums Speicher in der Eifel ist einmalig. Was als Zuschuss an die Eltern für "Materialkosten" getarnt ist, ruft jetzt die Aufsichtsbehörde auf den Plan. Das steckt hinter der "Schülerjagd".

500 Euro Prämie bar an die Eltern

51 Schüler fehlen noch, um die Schule als Realschule plus fortführen zu können. Also muss man für sich werben, um Schüler beziehungsweise deren Eltern anzulocken. Ein guter Köder ist Geld. 500 Euro Prämie sollen Eltern erhalten, die ihre Kinder neu anmelden. Finanziert wird dieses "Kopfgeld" vom Schulzweckverband, das berichtet der "Trierische Volksfreund".

Schulstandort fehlt es an Zulauf

"Das ist ein Sahnehäubchen und für Schulmaterialien gedacht", sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Speicher, Rudolf Becker (CDU). Die Prämie soll den Schulstandort im Eifelkreis Bitburg-Prüm stärken, dem es an Zulauf fehlt.

Bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, die für die Schulen zuständig ist, hält man von der Idee nach "überhaupt nichts", wie eine Sprecherin bewertet. "Die Schule sollte die Eltern lieber mit pädagogischen Ansätzen für sich gewinnen", sagte sie. "Wir halten diese Art von Schülerwerbung für bedenklich", sagte Eveline Dziendziol von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier dem "Trierischen Volksfreund", auch das Landesbildungsministerium bewertet die Aktion kritisch. Die ADD hat nun die Kommunalaufsicht eingeschaltet.

Aufsichtsbehörden halten Aktion für "bedenklich"

Allerdings: Verbieten könne die Kommunalaufsicht die Prämie nicht, solange die Verbandsgemeinden über die Mittel dafür verfügten, ohne Schulden zu machen. Über das Geld könnten die Verwaltungen dann frei verfügen, ergänzt die Sprecherin.

Momentan gibt es eine Haupt- und eine Realschule. Gibt es allerdings zu wenige Anmeldungen für das kommende Schuljahr, wird die Realschule geschlossen. 21 Anmeldungen liegen schon vor, 30 fehlen noch.

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