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Ausbildung  

Das kostet die Ausbildung eines Schülers

20.06.2013, 11:30 Uhr | t-online.de, dpa

Das kostet die Ausbildung eines Schülers. Schulbildung: Durchschnittlich 5800 Euro kostet die Ausbildung eines Schülers die öffentliche Haushalte pro Jahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Durchschnittlich 5800 Euro kostet die Ausbildung eines Schülers die öffentliche Haushalte pro Jahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Knapp 117.000 Euro geben Eltern durchschnittlich für ihre Kinder aus, bis die ihr 18. Lebensjahr erreichen. Insgesamt sind die Ausgaben für Kinder und Jugendliche jedoch deutlich höher, schließlich gibt es in Deutschland zahlreiche finanzielle Leistungen, die von Staat und Ländern übernommen werden. Das Statistische Bundesamt hat nun ermittelt, wie viel Geld öffentliche Haushalte jährlich in die Ausbildung von Schülern stecken.

Das kostet die Ausbildung eines Schülers

2010 gaben die öffentlichen Haushalte 5800 Euro für die Ausbildung eines Schülers an öffentlichen Schulen aus. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden 2010 an allgemeinbildenden Schulen rund 6400 Euro pro Kopf aufgewendet, an beruflichen Schulen 4000 Euro.

Der Rückgang der Schülerzahlen hat damit auch eine positive Seite: Die staatlichen Gelder für die Schulausbildung verteilen sich auf weniger Köpfe - pro Schüler wird es mehr. Dieser Umstand und eine leichte Ausgabensteigerung haben nach Angaben des Statistischen Bundesamts dazu geführt, dass 2010 auf jedes Kind in einer öffentlichen Schule durchschnittlich 300 Euro mehr als im Jahr davor entfielen. Die Ausgaben pro Schüler stiegen seit Jahrzehnten, in den letzten Jahren sogar immer stärker, berichtete das Bundesamt.

Gymnasien und Gesamtschulen sind pro Schüler am teuersten

Je nach Schulart waren die Ausgaben je Schüler 2010 unterschiedlich hoch: Bei Grundschulen lagen sie bei 5200 Euro, an Gymnasien und integrierten Gesamtschulen bei jeweils 6600 Euro. Die vergleichsweise niedrigen Ausgaben von 2500 Euro bei den Berufsschulen im dualen System sind vor allem durch den Teilzeitunterricht bedingt.

Bundesländer im Ausgabenvergleich

Beim Ausgabenvergleich zwischen den Bundesländern sollte beachtet werden, dass Schulstruktur und Unterrichtsangebot in den einzelnen Ländern voneinander abweichen. Unterschiede gibt es bei der Ganztagsbetreuung, den Personalschlüssel, der Besoldungsstruktur oder im Gebäudemanagement. So betreut beispielsweise in den meisten ostdeutschen Ländern eine Lehrkraft im Durchschnitt weniger Kinder als in Westdeutschland. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass wegen des Geburteneinbruchs in den 1990er Jahren die Schülerzahlen in Ostdeutschland gesunken sind, während die Zahl der Lehrkräfte nicht in gleichem Maße abgenommen hat.

Die höchsten Ausgaben je Schüler wurden für Thüringen und Sachsen-Anhalt ermittelt, die niedrigsten für Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Ausgaben1 für öffentliche Schulen je Schüler im Haushaltsjahr 2010 nach Schularten und Ländern in Euro:

 Land

Allgemeinbildende
Schulen

Berufliche Schule

Alle Schularten

Insgesamt

Berufsschulen
im dualen
System2

Deutschland

6400

4000

2500

5800

Baden-Württemberg

6300

4700

2600

5900

Bayern

6900

3800

2700

6200

Berlin

7600

4400

2800

6900

Brandenburg

6700

3600

3000

6000

Bremen

7000

3600

2400

6000

Hamburg

7600

4700

3200

6800

Hessen

6800

4400

2800

6300

Mecklenburg-Vorpommern

6900

3100

2200

5800

Niedersachsen

6100

3900

2300

5600

Nordrhein-Westfalen

5500

3400

2200

5000

Rheinland-Pfalz

6000

3700

2300

5500

Saarland

6200

3400

2300

5400

Sachsen

7900

4500

3000

7000

Sachsen-Anhalt

8300

3700

2400

7100

Schleswig-Holstein

5700

3600

2500

5200

Thüringen

8600

5300

3400

7700

(1 Personalausgaben für Schulen und Schulverwaltung einschließlich unterstellter Sozialbeiträge für verbeamtete Lehrkräfte sowie Beihilfeaufwendungen, laufender Sachaufwand, Investitionsausgaben. Alle Ergebnisse wurden nach der Berechnung gerundet.)

(2 Teilzeitunterricht)

Personalausgaben dominieren

In allen Ländern sind die Personalausgaben die größte Ausgabenkomponente für öffentliche Schulen. Hierauf entfielen im Bundesdurchschnitt 4600 Euro, während für die Unterhaltung der Schulgebäude, Lehrmittel und dergleichen durchschnittlich 700 Euro sowie für Baumaßnahmen und andere Sachinvestitionen 500 Euro je Schüler ausgegeben wurden.

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