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Legasthenie: Eindeutiger Test erst im zweiten Schuljahr

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Legasthenie  

Legasthenie lässt sich ab der zweiten Klasse feststellen

08.11.2013, 17:14 Uhr | dpa-tmn

Legasthenie: Eindeutiger Test erst im zweiten Schuljahr. Legasthenie lässt sich eindeutig erst im zweiten Schuljahr feststellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Legasthenie lässt sich eindeutig erst im zweiten Schuljahr feststellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Legasthenie zeigt sich in der Regel schon früh. Typisch dafür sind Probleme, einzelne Laute zu unterscheiden und sich zu merken. Im Vorschulalter lässt sich Legasthenie aber noch nicht sicher diagnostizieren. Möglich ist das ab der zweiten Klasse.

Erste Anzeichen für eine Lese-Rechtschreibstörung gibt es bei Kindern meist schon sehr früh. Eindeutig festgestellt werden kann sie aber erst ab der zweiten Klasse. In den ersten Schulmonaten sind Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben normal und hängen nicht zwangsläufig mit einer Legasthenie zusammen. Darauf weist Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) hin.

Das sind Anzeichen von Legasthenie

Typisch für Legasthenie sind Schwierigkeiten, einzelne Laute zu unterscheiden, im Gedächtnis zu speichern und abzurufen. Kinder mit einer Legasthenie fangen häufig an, später zu sprechen, haben Probleme, Laute und Silben zu unterscheiden oder können mündliche Anweisungen schlechter befolgen.

Die Ursachen von Legasthenie sind noch unklar

Mit mangelnder Intelligenz hat eine Legasthenie nichts zu tun. Die Ursachen für die Störung sind nicht vollständig geklärt, wahrscheinlich kommen mehrere zusammen. Ein möglicher Grund sind genetische Faktoren, die die Verarbeitung von gehörten und gelesenen Informationen beeinflussen.

Um die Chancen der Kinder in Schule und Beruf zu verbessern, sollten Eltern erste Anzeichen früh bei einem Facharzt abklären lassen und entsprechende Therapieangebote nutzen.

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