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Bildungsmonitor 2014: Sachsen und Thüringen am besten

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Bildungsmonitor 2014  

Hier ist die Bildung in Deutschland am besten

19.08.2014, 16:55 Uhr | t-online.de

Bildungsmonitor 2014: Sachsen und Thüringen am besten . Wie 2013 schneidet das Bundesland Sachsen im Bildungsmonitor am besten ab. (Quelle: dpa/Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Wie 2013 schneidet das Bundesland Sachsen im Bildungsmonitor am besten ab. (Quelle: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft/dpa)

Die leistungsfähigsten Bildungssysteme der deutschen Bundesländer befinden sich wie im Vorjahr in Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Zu diesem Ergebnis kommt der Bildungsmonitor 2014, der in diesem Jahr zum elften Mal veröffentlicht wurde.

Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), bewertet, inwieweit die Bundesländer Bildungsarmut reduzieren, zur Fachkräftesicherung beitragen und Wachstumskräfte stärken.

Gegenüber dem Vorjahr konnte hierbei das Saarland am deutlichsten zulegen. Starke Verbesserungen weisen auch Hamburg, Hessen und Brandenburg auf, so dass sich folgende Bildungstabelle ergibt:

1. Sachsen
2. Thüringen
3. Bayern
4. Baden-Württemberg
5. Hamburg
6. Sachsen-Anhalt
7. Hessen
8. Mecklenburg-Vorpommern
9. Niedersachsen
10. Rheinland-Pfalz
11. Saarland
12. Schleswig-Holstein
13. Bremen
14. Brandenburg
15. Nordrhein-Westfalen
16. Berlin

Die Leuchttürme der deutschen Bildung

Wie die arbeitgebernahe INSM mitteilt, gibt es in der deutschen Bildungslandschaft "verschiedene Leuchttürme": Sachsen weist eine exzellente Förderinfrastruktur auf, überzeugt durch hohe Schulqualität und vermeidet Bildungsarmut. Thüringen räumt Bildung bei den Ausgaben eine hohe Priorität ein und überzeugt durch gute Betreuungsrelationen. Bayern verwendet die Mittel sehr effizient und hat ein leistungsstarkes System der beruflichen Bildung.

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Daneben liegt Rheinland-Pfalz bei der Integration vorn, Bremen im Bereich Hochschule/MINT, Berlin bei der Forschung, Hamburg bei der Internationalisierung und Schleswig-Holstein beim effizienten Umgang mit Zeit im Bildungssystem.

Starke Verbesserungen im Saarland und in Hamburg

Auch die anderen Bundesländer erzielen in einigen Handlungsfeldern vorbildliche Ergebnisse: Baden-Württemberg erreicht zweite Plätze bei Internationalisierung, Zeiteffizienz und beruflicher Bildung, Hessen einen zweiten Platz bei der Inputeffizienz, Sachsen-Anhalt bei den Betreuungsbedingungen, das Saarland bei der Integration. NRW und Niedersachsen schaffen die Plätze drei und vier bei der Zeiteffizienz, Mecklenburg-Vorpommern jeweils vierte Plätze bei Integration und beruflicher Bildung. Brandenburgs Förderinfrastruktur liegt im Bundesvergleich immerhin auf dem fünften Platz.

Bundesländer wie das Saarland oder Hamburg zeigen eindrucksvoll, dass innerhalb eines Jahres große Fortschritte erreicht werden können. So konnte das Saarland beispielsweise die Drittmittel pro Professor deutlich erhöhen und das Angebot dualer Studiengänge enorm steigern. In Hamburg nahm der Anteil der Grundschüler mit Ganztagsunterricht stark zu und der Fremdsprachenunterricht an Berufsschulen wurde gestärkt.

Alle müssen am Bildungssystem teilhaben können

"Es muss die oberste Priorität unseres Bildungssystems sein, alle teilhaben zu lassen", so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM.

Der Ausbau der Ganztagseinrichtungen solle daher weiter vorangetrieben werden, um Bildungsarmut effektiv zu reduzieren und die Vereinbarkeit von Familie, Ausbildung und Beruf besonders für Alleinerziehende zu verbessern. "Wir müssen den Anteil junger Erwachsener ohne Berufsausbildung weiter senken."

Die Kriterien des Bildungsmonitors

Beim Bildungsmonitor werden 93 Indikatoren einbezogen. Darunter Kriterien zur Beschreibung der Infrastruktur, beispielsweise zur Verfügbarkeit von Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuungsmöglichkeiten an Schulen. Weiterhin sind es Indikatoren, die den Zugang zu Bildung beschreiben, wie Schulabbrecherquoten, Abbrecherquoten von Ausländern und den Anteil der Schüler, die von Bildungsarmut betroffen sind. Außerdem werden Indikatoren einbezogen, die die Qualität der schulischen Leistung und den Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen abbilden.

Die zu Grunde liegenden Daten beziehen sich zumeist auf das Jahr 2012 oder 2013, zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine aktuelleren statistischen Daten in Deutschland vor.

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