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Hausaufgaben - zehn Tipps

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Zehn Tipps für Eltern  

So werden Hausaufgaben nicht zum Ärgernis

24.09.2014, 10:54 Uhr | Simone Blaß, t-online.de

  1. Interessieren Sie sich nicht nur für das Ergebnis der Hausaufgaben, sondern auch für das Umfeld des Kindes. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Schule, nehmen Sie sich Zeit, zuzuhören. Denn nur, wo man sich wohl- und angenommen fühlt, kann man gut lernen.
  2. Es passt nicht in jeden Familienrhythmus und es passt auch nicht jeden Tag. Aber Rituale und feste Zeiten können tatsächlich dabei helfen, die Hausaufgaben zu etwas zu machen, was selbstverständlich ist.
  3. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist es, die biologische Uhr des Kindes zu beachten. Nicht jeder Schüler möchte den Pflichtteil des Tages möglichst schnell erledigen. Es gibt auch Kinder, die erst einmal eine längere Pause brauchen, bevor sie sich wieder konzentrieren können.
  4. Es sind die Hausaufgaben Ihres Kindes und nicht Ihre. Natürlich lässt man sein Kind nicht im Stich, wenn es nicht weiterkommt, aber es sollte es immer erst einmal ernsthaft selbst versuchen. Denn schon allein beim Suchen nach einer Lösung und beim Nachschlagen lernt man viel. Schließlich geht es in erster Linie darum, dass das Kind lernen soll, selbstständig zu arbeiten.
  5. Fehler gehören dazu. Sie zeigen dem Lehrer, wo die Schwächen der Kinder liegen. Wenn Sie die Hausaufgaben Ihres Kindes immer perfektionieren, dann tun Sie ihm damit keinen Gefallen, denn spätestens bei der nächsten Klassenarbeit wird klar, wer die Hausaufgaben gemacht hat. Wenn dann die Noten schlecht sind, sinkt auch die Motivation.
  6. Halten Sie sich zurück, wenn Sie mit anderen über das Thema Schule sprechen. Kinder haben hier gerne sehr große Ohren und es ist nicht schön zu hören, dass der Nachbarsjunge alles schon so viel besser kann und man selbst ja eher… Das nagt am Selbstbewusstsein und kann dazu führen, dass das Kind gar keine Lust mehr hat.
  7. Lehrer sind keine natürlichen Feinde. Klar, dass der Kontakt in der Schule nicht mehr so eng ist wie im Kindergarten, aber gerade in der Grundschule werden Eltern meist noch gut eingebunden und auch in weiterführenden Schulen kann es mit wenig Aufwand gelingen, einen guten Kontakt zu halten und damit auch ein bisschen regulierend eingreifen zu können. Zum Beispiel dann, wenn es in der Familie Schwierigkeiten gibt und das Kind möglicherweise deswegen vorübergehend schludrig und unkonzentriert ist. Wenn das Kind Verständnis spürt, ist es von ganz alleine deutlich motivierter.
  8. Freizeit ist wichtig. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Das Kind muss sich auch mal gepflegt langweilen dürfen. Es macht keinen Sinn, jeden Nachmittag in der Woche zu verplanen. Denn das führt zwangsläufig dazu, dass die Hausaufgaben immer unter Druck gemacht werden. Hinzu kommt: Das, was das Kind in seiner Freizeit macht,  sollte ihm richtig Spaß machen und so den Selbstwert erhöhen.
  9. Beim gemeinsamen Lernen, zum Beispiel für eine Klassenarbeit, sollte man darauf achten, auf Vorwissen aufzubauen und das Lernziel nicht gleich zu hoch zu stecken. Das gibt dem Kind erstens das Gefühl, bereits etwas zu können und nicht völlig blank dazustehen und zweitens ist es einfacher, Neugelerntes zu integrieren. Lieber in kleinen Portionen und dafür etwas früher anfangen.
  10. Früher galt, was der Lehrer sagt, ist richtig. Dass das auch nur Menschen sind, die Fehler machen und Situationen falsch einschätzen, wissen wir inzwischen. Da darf man ruhig auch mal Verständnis für den Ärger des Kindes haben. Allerdings sollte man bei seiner Wortwahl vorsichtig sein und nicht die Lehrer oder die Schule an sich schlecht machen. 

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