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Bloß keine Stützräder  

So finden Eltern das passende Kinderfahrrad

19.03.2016, 11:44 Uhr | Tom Nebe, dpa-tmn

So finden Eltern das passende Kinderfahrrad. Kinderfahrrad: Das Fahrrad darf auf keinen Fall zu groß für das Kind sein. (Quelle: dpa)

Das Fahrrad darf auf keinen Fall zu groß für das Kind sein. (Quelle: dpa)

Kinderfahrräder lassen sich zwar nur schwer verstecken - sie sind aber trotzdem ein beliebtes Ostergeschenk. Beim Kauf spielen Größe und Sicherheit die entscheidende Rolle. Ein Experte erklärt, wie das Kind optimal auf dem Fahrrad sitzt und warum Stützräder mehr schaden als helfen.

Auch wenn es die Überraschung verdirbt, kommt das Kind am besten zum Fahrradkauf mit. "So findet man heraus, ob der Nachwuchs mit dem Fahrrad umgehen kann und das Rad zum Kind passt", sagt Heiko Truppel vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).

So wird die richtige Größe für ein Kinderfahrrad ermittelt

Damit das Kind sicher auf dem Fahrrad sitzt, sollte es mit dem Fußballen gut auf dem Boden stehen können. Die Sitzposition sollte aufrecht sein, der Rücken gerade. Der Lenker muss problemlos einzuschlagen sein. Wenn das Kind nur mit ausgestreckten Armen zu den Griffen kommt oder sich vorbeugen muss, ist das Fahrrad zu groß. "Das geht nicht", betont der Experte. Dann fällt das Fahren schwerer und es drohen Stürze.

Umgekehrt lässt sich leicht feststellen, wenn das Kind seinem bisherigen Rad entwachsen ist. Eine einfache Regel sagt: Je mehr sich die Sattelhöhe der Lenkerhöhe annähert, desto näher rückt der Wechsel. Die Sattelstange darf man nicht bis zum letzten Millimeter herausziehen. In der Regel haben Hersteller die maximale Ausziehlänge an der Stange markiert. "Jedes Stückchen mehr ist tabu", warnt Truppel.

Sicherheitsnorm für Kinderfahrräder

Hersteller verkaufen spezielle Kinderfahrräder, die mehr Sicherheit bieten sollen. Truppel empfiehlt, auf die Industrienorm EN ISO 8098 zu achten. Diese schreibt unter anderem vor, dass das Fahrrad keine scharfen Ecken und Kanten haben darf. Außerdem ist bei den genormten Fahrrädern ein rundum geschlossener Kettenschutz vorgeschrieben. Der soll verhindern, dass sich die Hose in der Kette verhakt und das Kind dadurch stürzt. Generell ist wichtig, dass ein Fahrrad auf kindliche Proportionen hin konstruiert ist. Dazu zählen auch Details wie kleine Bremshebel für die kleineren Kinderhände.

Was die Norm nicht vorschreibt, ist die Beleuchtung. Diese ist auch nicht zwingend nötig, wenn das Kind nur auf dem Gehweg oder eigenem Grundstück fährt, oder wenn es mit einem Mountainbike vor allem im Wald und Gelände unterwegs ist. Sobald es aber im Dunkeln fährt, etwa morgens auf dem Weg in die Schule, muss Beleuchtung am Rad sein. Das gilt auch, sobald das Kind zehn Jahre alt ist. Dann darf es nicht mehr auf dem Gehweg fahren, sondern muss die Straße nutzen.

In diesem Fall schreibt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) genau vor, wo und wie viele Leuchten am Fahrrad angebracht sein müssen. Bei Fragen kann dazu der Fachhändler weiterhelfen.

Bloß keine Stützräder anbringen

Stützräder sollen Kindern das Radfahren erleichtern. Doch das Gegenteil sei der Fall, sagt Truppel. Er rät von Stützräden ab. Das Kind gewöhne sich damit ein falsches Fahrverhalten an und müsse später umlernen. Die Stützräder reduzierten zudem nur auf ebener Strecke das Sturzrisiko. "An Bordsteinkanten erhöht sich die Sturzgefahr." Für die erste Versuche empfiehlt er eher Laufräder. "Die fordern schon die Balance heraus und bereiten gut aufs Radfahren vor."

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