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Jim-Studie: WhatsApp bei Jugendlichen hoch im Kurs, Facebook sinkt

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Jim-Studie  

WhatsApp steht bei Mädchen und Jungen am höchsten im Kurs

23.11.2016, 08:05 Uhr | dpa

Jim-Studie: WhatsApp bei Jugendlichen hoch im Kurs, Facebook sinkt. Fast alle Jugendlichen benutzen den Nachrichtendienst WhatsApp. (Quelle: imago/Westend61)

Fast alle Jugendlichen benutzen den Nachrichtendienst WhatsApp. (Quelle: Westend61/imago)

Wie kommunizieren Jugendliche? Eines steht fest: Bei Facebook immer seltener. Das ist eines der Ergebnisse der alljährlichen Jim-Studie.

Mädchen und Jungen in Deutschland tauschen sich im Internet meistens über WhatsApp aus: 95 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren nutzen diesen Chat-Dienst regelmäßig, geht aus ersten veröffentlichten Ergebnissen der Jim-Studie hervor. Für die repräsentative JIM-(Jugend, Information, (Multi-)Media)-Studie werden bundesweit jährlich 1200 Jugendliche befragt.

Jeder zweite benutzt Instagram 

Auf Platz zwei der mindestens mehrmals pro Woche genutzten Kommunikationsanwendungen steht Instagram (51 Prozent), vor Snapchat mit 45 Prozent und Facebook (43 Prozent). Während die Bild-Plattformen Instagram und Snapchat mehr bei Mädchen ankommen, sind WhatsApp und Facebook bei beiden Geschlechtern beliebt.

Alles eine Altersfrage

Die Nutzung der Social-Media-Plattformen hängt vom Alter ab: So ist Instagram vor allem bei den 14- bis 15-Jährigen beliebt, Snapchat wird ab etwa 14 Jahren interessant. Facebook hat demnach bei Jüngeren kaum noch Bedeutung, gehört für 18- bis 19-Jährige aber zum Medienalltag. "Einzig WhatsApp spricht sowohl Mädchen und Jungen als auch alle Altersgruppen in gleichem Maße an und nimmt hier die Spitzenposition ein", lautet das Ergebnis der Studie.

Das sind die Trends

Im Vergleich zum Vorjahr konnte insbesondere Snapchat mit 45 Prozent regelmäßigen Nutzern (2015: 31 Prozent) zulegen. Doch auch Instagram (2016: 51 Prozent, 2015: 44 Prozent) und WhatsApp (2016: 95 Prozent, 2015: 89 Prozent) wurden mehr benutzt. Einzig Facebook musste Federn lassen und kam 2016 nur noch auf einen Anteil von 43 Prozent (2015: 51 Prozent).

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