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Schwangerschaftsmythen  

Experten widerlegen Schwangerschaftslegenden

11.11.2008, 16:50 Uhr | ots; rev

Wirklich Essen für Zwei? Experten entlarven Schwangerschaftsklischees.Wirklich Essen für Zwei? Experten entlarven Schwangerschaftsklischees. (Foto: Archiv)Um das Thema Schwangerschaft ranken sich seit jeher viele Mythen. Werdende Mütter bekommen von allen Seiten schlaue Sprüche zu hören. Einen, den die meisten sicher gerne für bare Münze nehmen würden, ist der Hinweis, Schwangere müssten für Zwei essen.
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Experten klären auf

Einer repräsentativen Umfrage der "Baby und Familie" zufolge glaubt ein Viertel der Deutschen, dass dies tatsächlich stimmt. Doch Experten stellen im Apothekenmagazin klar: Werdende Mütter benötigen zwar mehr Nährstoffe, nicht aber wesentlich mehr Kalorien.

Ein Fünkchen Wahrheit

Eine weitere weit verbreitete Legende ist, dass jede Schwangerschaft einer Frau einen Zahn kostet. Immerhin glauben 15 Prozent der Bundesbürger daran, vor allem viele Ältere sind davon noch immer überzeugt. Doch auch hier winken die Experten ab. Der Mythos stimme so natürlich nicht. Allerdings mache die Hormonumstellung Zähne und Zahnfleisch anfälliger. Gute Mundhygiene sei während einer Schwangerschaft also besonders wichtig.

Das Baby holt sich, was es braucht

Ebenfalls nur zum Teil richtig ist die Weisheit, dass das Baby sich schon hole, was es braucht. Es stimmt, dass das ungeborene Kind den Reserven der Mutter zum Beispiel Calcium entzieht. Jedoch geschieht das zum Nachteil der Mutter, weil das Calcium aus ihrer Knochensubstanz stammt. Zum Ausgleich ist eine milchhaltige Ernährung sehr wichtig für jede Mutter.

Junge oder Mädchen?

Dagegen völlig aus der Luft gegriffen sind jene Legenden, die beschreiben, wie Mütter während der Schwangerschaft das Geschlecht ihres Kindes beeinflussen könnten. Dass es bei einer besonders süßen Ernährung ein Mädchen und bei eher sauren Mahlzeiten ein Junge wird, ist falsch. Ausschlaggebend für das Geschlecht ist allein die Befruchtung. Trifft bei der Befruchtung ein männliches Spermium mit der Information Y auf das X-Chromosom der Frau, darf man sich auf einen Jungen freuen. Trägt das Spermium des Mannes hingegen die Information X wird es ein Mädchen. Alle anderen Theorien sind in diesem Fall nicht tragbar, wie Wissenschaftler belegen können.

Schwangerschafts-Ernährung Alkoholabstinenz in Frage gestellt

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