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Vornamen  

Vornamen: ein Wegbegleiter für das Leben

22.01.2009, 13:51 Uhr | das geflügelte wort, dapd

Vornamen: Eltern haben die Qual der Wahl. (Bild: Imago)Die heutigen Eltern heißen Sabine, Andreas, Michael oder Susanne, ihre Kinder in vielen Fällen Chiara, Lilly, Leon oder Jannik. In jeder Generation gibt es eine Reihe besonders beliebter Vornamen. Kaum ein Baby, das heute noch auf den Namen Erna oder Werner getauft werden würde. Das kann sich allerdings schnell ändern, denn selbst der Trend auf altdeutsche Vornamen wie Lennard, Oskar oder Klara zurückzugreifen, war vor einigen Jahren noch nicht absehbar.

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Schwere Entscheidung

Die Entscheidung, welcher Name für das Kind der Richtige ist, fällt vielen sehr schwer. Die Auswahl ist groß, der Einfluss von außen meist auch. Doch es gibt ein paar Kriterien, die man auf alle Fälle beachten sollte. Die Auswahl des passenden Vornamens ist eine sehr wichtige Entscheidung, die Eltern für ihr Kind treffen müssen. In der Regel machen es sich werdende Eltern nicht leicht, den passenden Namen für ihr Kind zu finden. Schließlich muss es ein Leben lang damit zurechtkommen und zwar nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld. Und oft gefällt einem Partner ein Name, der für den anderen überhaupt nicht in Frage kommt.



Namen wecken Assoziationen

Hört man einen Namen, so hat man eine bestimmte Vorstellung vom Träger desselben und oft auch von dessen Charakter. Eine Elfriede wird sicherlich älter eingeschätzt als ein Kevin, ein Theodor ernsthafter als eine Nele und unter einem Amer oder einer Shayana stellt man sich sicher kein blasses, blondes Kind vor. Je ausgefallener ein Vorname ist, desto mehr kann man darauf schließen, dass es den Eltern wichtig war, ihrem Nachwuchs eine gewisse Einzigartigkeit mit auf den Weg zu geben.

Namen können abgelehnt werden

Dieser Wunsch beschäftigt nicht selten die deutschen Gerichte, denn der Staat hat das Recht, in die Vornamensgebung einzugreifen. Es gibt durchaus Namen, die von den Standesämtern nicht anerkannt werden. Dazu gehören, nach Auskunft des Sprachwissenschaftlers und Namenforschers Gerhard Müller von der Gesellschaft für deutsche Sprache, zum Beispiel Orts- und Familiennamen. Aber auch hier gibt es die berühmten Ausnahmen von der Regel. „Vienna, Venezia oder Sydney zum Beispiel sind inzwischen durchaus gängige Vornamen, Dresden oder Dortmund aber werden abgelehnt.“ Die GfdS verfügt inzwischen über eine Datenbank mit rund 150.000 Vornamen und bearbeitet jährlich rund 2000 Anfragen. „Wir arbeiten hier unter anderem mit über 300 internationalen Namensbüchern.“ Sicher ist es für ein Kind nicht schön, wenn in seiner Klasse drei weitere den gleichen Namen tragen. Genauso unschön aber ist es, wenn der Name oder auch dessen Aussprache so ungewöhnlich ist, dass das Kind dadurch immer wieder ungewollt in den Mittelpunkt des Geschehens rückt.

Tipps und Auswahlkriterien

Ein Vorname soll das Geschlecht des Kindes möglichst eindeutig bestimmen und er sollte zum Nachnamen passen. Das gilt nicht nur für den Klang und die Schreibweise, sondern auch für die Aussprache. Einfacher ist es zum Beispiel, einen Namen zu wählen, dessen letzter Laut nicht derselbe Laut ist, mit dem der Nachname beginnt. Im Allgemeinen rät man dazu, einen kurzen Nachnamen mit einem längeren Vornamen zu kombinieren und andersherum. Viele Eltern legen zusätzlichen Wert auf die Bedeutung. Auch die Möglichkeit, den Namen abzukürzen bzw. ihn durch Reime zu verschandeln sollte in Betracht gezogen werden. Nicht nur beim Namen, auch bei den Initialen. Ausgefallenen Namen sollte man noch einen zweiten, gängigeren hinzufügen. So hat das Kind später einmal die Wahl zwischen beiden. Denn eine offizielle Vornamensänderung ist zwar theoretisch möglich, allerdings mit einem hohen behördlichen Aufwand verbunden.

Zahlreiche Quellen

Um sich einen Überblick über die möglichen Vornamen zu verschaffen, gibt es nicht nur sehr viele Bücher zum Thema, sondern auch einige gut sortierte Internetseiten, auf denen man neben den Hitlisten der jeweiligen Jahrgänge auch durchaus ausgefallene und seltenere Namen sowie viele Vornamen aus anderen Ländern findet. Oft auch inklusive der Bedeutung. Denn ‚lahm und hinkend‘ hat schon manchen von dem Namen Claudia wieder abkommen lassen, wohingegen es allerdings die ‚Kuh‘ Lea durchaus auf die oberen Plätze der aktuellen Namenshitlisten geschafft hat.

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