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USB-Schwangerschaftstest: Nur Babykram?

06.02.2009, 10:40 Uhr | mmh

USB-Schwangerschaftstest: Nur Babykram?. Thinkgeek

Baby-Kram: USB-Stick als Schwangerschaftstest. (Bild: Hersteller)

Bauklötzchen und Kuscheltiere statt Laptop und Handy? Von wegen! Wer Sorge hat, durch die Familiengründung auf sein Lieblings-Technikspielzeug verzichten zu müssen, kann sich mit Baby-Gadgets eindecken: ob Schwangerschafts-Test oder Bewegungsmelder aus dem Bauch.

Schwangerschaftstest im USB-Stick

Schwanger oder nicht? Früher gab es die Antwort vom Frauenarzt beziehungsweise von dessen Labor. Üblicherweise holt man sich heute einen Teststreifen aus der Apotheke und testet zuhause. Echte Gadget-Freunde aber befragen ihren USB Stick. Die Antwort: Kein Farbstreifen, sondern digitale Baby-News. "ThinkGeek" beispielsweise bietet den USB-Schwangerschaftstest an. Die Handhabung ist eigentlich ganz ähnlich: Vermutet eine Frau, sie könnte schwanger sein, wird der Teststreifen in Urin getaucht. Der Streifen wird in den USB-Stick gesteckt. Dieser wiederum in den PC. Der Schwangerschaftstest im USB-Port beginnt. Die chemischen Prozesse im Inneren des USB-Sticks prüfen die relevanten Daten, die Konzentrationen der drei Hormone hCG, hCG-H, LH werden gemessen. Das kleine "Labor" analysiert durch ein Massenspektrogramm, ob eine Schwangerschaft vorliegt. Das Ergebnis zeigt sich auf dem Display. Kleiner Tipp: Achtung bei der Anwendung: Die Flüssigkeit sollte sehr genau "aufgebracht" werden, damit keine Flüssigkeit an empfindliche Stellen des USB-Sticks kommt. Aber Urin ist zumindest keimfrei.

Hohe Genauigkeit

Mit einer angeblichen Genauigkeit von 99 Prozent, so die Angabe des Herstellers, ist das Ergebnis sehr treffsicher. Weiterer Vorteil: Falls das Ergebnis negativ ist, zeigt das Display an, wann der beste Zeitpunkt ist, tatsächlich schwanger zu werden. Der USB-Test mit 20 Wechselstreifen kostet rund 18 bis 20 Euro in Online-Shops, zum Vergleich: Ein konventioneller Test mit 24 Streifen kostet rund 30 Euro, ein einzelner Test rund sechs Euro.

Weiterer Babykram

Ist der Test positiv, gibt es auch schon das nächste Mütter-Technik-Spielzeug: Der "kickTrak" zum Beispiel. Dieser zählt jede Bewegung des ungeborenen Babys. Allerdings müssen sich die Technik-Fans noch bis zur 24. Woche gedulden, erst dann tritt das Baby auch. Dies spürt die Mutter natürlich auch ohne Messgerät. Angeblich wird damit aber das Bewegungsmuster des Kindes zuverlässig erfasst, und so das Risiko einer Totgeburt verringert - sagt der Hersteller. Es kann auch eine Art Countdown sein: Wie lange dauert es noch bis zur Geburt? Welchen Abstand haben die Wehen? Aber welche Frau will sich schon den ganzen Tag ein Messgerät (Kosten rund 40 Dollar) umschnallen? Nicht ganz so technik-affine Menschen fragen sich wohl auch, wo der Zusatznutzen ist. Denn einfacher und ohne weiteren Medieneinsatz ist der gute alte Teststreifen, den man voller Hoffnung oder mit starkem Bangen im Badezimmer betrachten kann und im besten Fall jubelnd dem werdenden Vater direkt vor die Augen halten kann.

Sinn und Unsinn

Wer Spaß an Gadgets hat, der findet diese Dinge sicherlich sinnvoll. Vielleicht sind es auch die werdenden Väter, die diese Neuigkeiten verschenken. Es muss eben jeder selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgeben will. Die Kinder werden sicherlich auch ohne Schnick-Schnack zur Welt kommen. Doch die einen Kinder werden sicherlich früher ihren ersten Blackberry bekommen als die anderen.

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