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Embryonenschutzgesetz: Freispruch im Prozess um Vernichtung von Embryos

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Embryonenschutzgesetz  

Freispruch im Prozess um Vernichtung von Embryos

15.05.2009, 10:55 Uhr | iri, dpa

Embryos sollten vor Manipulation geschützt werden.Embryos sollten vor Manipulation geschützt werden. (Bild: Imago)Ein Frauenarzt, der in seiner Praxis Embryonen mit genetischen Auffälligkeiten vernichtet hatte, ist vom Berliner Landgericht freigesprochen worden. Nach Überzeugung der Strafkammer wollte der Arzt Paaren zu einem gesunden Kind zu verhelfen.

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Verstoß gegen Embryonenschutzgesetz

Der 46 Jahre alte Mediziner hatte bei Untersuchungen genetische Defekte an Embryonen entdeckt und die befruchteten Eier auf Wunsch von drei Frauen nicht eingepflanzt. Bei allen Paaren bestand ein hohes Risiko für genetische Schäden bei den Kindern. Erstmals hat sich ein Gericht mit einem Verstoß gegen das 1990 erlassene Embryonenschutzgesetz beschäftigt.



Embryonen vor Manipulation schützen

Die Staatsanwaltschaft sah bereits in der Untersuchung der befruchteten Eier einen Verstoß gegen das Embryonenschutzgesetz. Der Schutz der Embryonen vor Manipulationen habe eindeutig Vorrang, argumentierte die Anklägerin. Die Frau könne abtreiben oder auf eigene Kinder verzichten. Nach Angaben des Arztes bestand ein hohes Risiko für Fehl- oder Totgeburten.

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