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Werdende Eltern: Über Ängste und Hoffnungen sprechen

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Werdende Eltern  

Über Ängste und Hoffnungen sprechen

08.06.2009, 14:21 Uhr | iri, ddp

Werdende Eltern: Über Ängste und Hoffnungen sprechen. Paare sollten sich gemeinsam auf die Ankunft des Kindes vorbereiten.

Paare sollten sich gemeinsam auf die Ankunft des Kindes vorbereiten. (Bild: Imago)

Eine Schwangerschaft kann eine Beziehung stark verändern. Die Partner sehen sich plötzlich in ganz neuem Licht und der eine oder die andere entwickelt ungekannte Verhaltensweisen. "Durch die erste Schwangerschaft entsteht neben der Paarebene auch noch eine Elternebene in der Beziehung. Das bedeutet, dass die Partner sich jetzt gegenseitig und selbst auch in ihren Rollen als Mutter und Vater sehen", sagt Rüdiger Wacker, Paartherapeut aus Essen. In dieser Situation träten unbewusste Vorstellungen davon zutage, wie Mütter und Väter sich verhalten sollten.

Unterschiedliche Erwartungen akzeptieren

"Jeder bringt Erwartungen mit, wie eine Beziehung zwischen Eltern zu sein hat und wer dort welche Aufgaben übernimmt. Meistens sind diese Erwartungen sehr unterschiedlich", sagt der Psychologe. Es sei wichtig, diese Tatsache zu akzeptieren und sich davon nicht verunsichern zu lassen.

Über Ängste und Wünsche sprechen

"Wichtig ist, dass beide Partner in dieser Zeit ganz besonders viel Wertschätzung und Verständnis füreinander zeigen", sagt Wacker. Paare sollten sich bemühen, über ihre Ängste und Wünsche zu sprechen und sich gegenseitig immer mal wieder danach zu fragen. Sowohl die Schwangere als auch der werdende Vater hätten hier Gesprächsbedarf.

Gemeinsam auf die Ankunft des Kindes vorbereiten

Um gemeinsam in die Elternrolle hineinzuwachsen, sollten Paare sich auch gemeinsam auf die Ankunft des Kindes vorbereiten. Werdenden Vätern helfe es, bei Ultraschalluntersuchungen anwesend zu sein und mit seinem Kind im Bauch der Schwangeren zu kommunizieren. "Frauen sollten ihre Männer auch dazu einladen, den Bauch zu befühlen oder mit ihm zu sprechen", sagt Wacker. Gut sei manchmal, wenn man dem Ungeborenen schon früh einen Kosenamen gebe. So könne man sich leichter mit dem Kind und über das Kind unterhalten.

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