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Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere wird geprüft

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Schweinegrippe  

Schweinegrippe-Impfstoff Schwangere geprüft

06.10.2009, 10:19 Uhr | ots, dpa

Schwangere Frau wird von Arzt geimpft.Ein spezieller Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere soll geprüft werden. (Bild: Imago)Eine Schwangere muss wegen der Schweinegrippe nicht in Panik verfallen. "Sie soll weiterleben wie bisher und darauf achten, sich immer gründlich die Hände zu waschen", rät Dr. med. Michael Wojcinski, Sprecher der "AG Impfen in der Gynäkologie" des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V. "Solange die Grippe relativ harmlos verläuft, empfehle ich die Impfung nur Schwangeren mit Risikofaktoren wie zum Beispiel Diabetes", erklärt er im Apothekenmagazin "BABY und Familie". Auch das Paul-Ehrlich-Institut, die zulassende Behörde für den Impfstoff, empfehle eine "individuelle Risiko-Nutzen-Abschätzung".

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Impfstoff ohne Verstärkersubstanzen für Schwangere?

Die Pharmaindustrie soll nach dem Willen der Gesundheitsbehörden die Produktion eines besser für Schwangere geeigneten Schweinegrippe-Impfstoffs prüfen. Eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums sagte, die Gespräche mit den Herstellern sollten in den nächsten Tagen beginnen. Dabei gehe es um die Frage, ob die Pharmakonzerne ein zusätzliches Angebot von Impfstoff ohne Verstärkersubstanzen liefern könnten. Dies hätten Experten der Gesundheitsministerien der Länder bei einem Arbeitstreffen beschlossen.

Zusatzstoffe für Schwangere und Ungeborene problematisch

Die sogenannten Adjuvanzen (Zusatzstoffe) helfen dem Immunsystem, das Virus zu erkennen. Allerdings halten einige Wissenschaftler die Wirkung dieser Substanzen auf werdende Mütter und ungeborene Kinder für problematisch. Die Ministeriumssprecherin betonte aber, der bestellte Impfstoff sei auch nach Angaben des Robert-Koch und des Paul-Ehrlich-Instituts grundsätzlich für Schwangere geeignet.

Bestandsaufnahme Ende November

Die Bundesländer wollen den Angaben zufolge zunächst keine zusätzlichen Dosen von Schweinegrippe-Impfstoff bestellen. Ende November soll es dann aber eine Bestandsaufnahme geben. Derzeit sind 50 Millionen Dosen des Impfstoffs "Pandemrix" des Pharmakonzerns Glaxo-Smith-Kline bestellt. Für den Impfstoff hatte die EU-Kommission in Brüssel am Dienstag, den 29. September grünes Licht gegeben, die Europäische Arzneimittelbehörde (EMEA) hatte die Zulassung befürwortet.

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