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"Deutschland wird schwanger": Sat.1 zeigt einen Kaiserschnitt

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Schwangerschafts-Doku  

"Deutschland wird schwanger": Kaiserschnitt hautnah

09.11.2009, 14:59 Uhr | rev, t-online.de

Vor einer Woche startete die neue Reality-Soap "Deutschland wird schwanger". Für die Sendung begleitete Sat.1 für ein Jahr lang 100 Paare mit Kinderwunsch bei ihrer erfolgreichen oder auch weniger erfolgreichen Familienplanung. Am Montagabend ging "Deutschland wird schwanger" nun in die zweite Runde: Moderatorin Britt Hagedorn und die Zuschauer vor dem Fernseher durften diesmal unter anderem hautnah miterleben, wie per Kaiserschnitt ein Kind zur Welt kam.

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Das erste Baby der Sendung

In der zweiten Folge von "Deutschland wird schwanger" kam es zu einem großen Moment für Moderatorin Britt Hagedorn: Sie durfte bei der Geburt des ersten Babys der Show dabei sein: "Ich war mit im OP, während der Kaiserschnitt durchgeführt wurde. Kurz nach der Geburt einer der ersten Menschen zu sein, der dieses brandneue Leben im Arm hält, war großartig. Ich hab' vor Glück geheult, als wär's mein eigenes Kind", so Hagedorn.

Kaiserschnitt hautnah

Doch nicht nur die Moderatorin durfte den Kaiserschnitt hautnah miterleben, auch das Publikum vor den Fernsehern konnte sehen, wie Mutter Sirkka trotz Kaiserschnitt bei der Geburt an ihre körperlichen Grenzen gehen musste. Sicherlich harte Kost für manche der Zuschauer: Die Kameras zeigten, wie der Arzt mit dem Skalpell den Bauch von Sirkka aufschnitt und der Kopf des Babys schließlich durch die Bauchöffnung glitt, bevor das Baby vom Arzt ganz herausgezogen wurde. Anschließend wurde Sirkka ihr Kind gezeigt und sie wurde von ihren Gefühlen überwältigt. Söhnchen Mika Matia ist das erste gemeinsame Kind von Sirkka und Michael. Beide haben eigene Kinder mit in die Ehe gebracht: sechs Halbgeschwister können es kaum erwarten, den gemeinsamen Bruder zu Hause willkommen zu heißen.

Britt vermutet Trend zum Kaiserschnitt

Im Vorfeld der Sendung hatte Hagedorn im Interview auf der Internetseite von Sat.1 erklärt: "Kürzlich durfte ich miterleben, als ein Baby mit Kaiserschnitt auf die Welt geholt wurde. Das erscheint mir momentan übrigens als eine Lösung und fast schon ein Trend, dem viele Frauen folgen. Ich weiß aber nicht, ob das gut ist." In der Tat zeichnete sich in den letzten Jahren dieser Trend ab: Die Zahl der Kaiserschnitte stieg in den letzten Jahren stetig an. 2007 kam sogar jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt, wobei laut Gesundheitsorganisation WHO nur jeder zehnte dieser Eingriffe medizinisch notwendig ist.

Wunschkaiserschnitte gibt es offiziell nicht

Kann man also, wie es Hagedorn andeutet, von einem Trend sprechen? Das ist eigentlich schwierig, weil es Wunschkaiserschnitte in Deutschland offiziell nicht geben darf. Die Kostenpläne der Krankenkassen haben nur die Erstattung für medizinisch notwendige Kaiserschnitte vorgesehen. Doch was bedeutet dies? Es liegt im Ermessen des Arztes, auch die panische Angst einer Mutter vor den Geburtsschmerzen als Grund für einen geplanten Kaiserschnitt einzustufen. Panik bildet schließlich keine gute Atmosphäre für eine vaginale Geburt und könnte sogar zu einer Notsituation führen.

Alter der Schwangeren spielt eine Rolle

Eine große Rolle bei der Zunahme der Kaiserschnitte spielt außerdem das mittlerweile höhere Alter der Schwangeren, sagt Klaus Vetter von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG). Die Risiken stiegen beispielsweise durch das Übergewicht der Mutter und mögliche Stoffwechselprobleme an. Auch habe in Folge der Überernährung die Zahl der Kinder mit mehr als vier Kilo Gewicht zugenommen. Bei diesen extrem schweren Babys, die sich nicht durch den Geburtskanal zwängen können, stelle sich die Frage nach einem Kaiserschnitt, ebenso bei Mehrlingen. Mika Matia war ebenfalls zu groß für eine natürliche Geburt, weshalb es zum Kaiserschnitt kam.

Noch weit entfernt vom Kinderglück

Während der Kinderwunsch von Sirkka und Michael bereits in Erfüllung gegangen ist, ist das lesbische Paar Kim und Conny aus Burgkirchen an der deutsch-österreichischen Grenze noch von der Erfüllung ihres Traums entfernt. Seit zwei Jahren versuchen die beiden vergebens mithilfe von Spendersamen schwanger zu werden. Da offizielle Samenspenden von der Samenbank für lesbische Paare verboten sind, kontaktieren Kim und Conny potenzielle Spender im Internet. Es kommt zum Treffen mit einem Samenspender, der mit dem Paar nach Hause geht und dort im Badezimmer seine Spermaspende abliefert. Kim hat vor sich per Spritze selbst zu befruchten, entscheidet sich jedoch im letzten Moment um, da den beiden der Spender doch nicht optimal erscheint: "Nee, da bekomm ich das Kotzen!“ Da sie trotzdem an ihrem Kinderwunsch festhalten wollen, allerdings auf keinen Fall Geschlechtsverkehr mit einem Spender wollen, versuchen sie es jetzt bei einer Samenbank in Dänemark.

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