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Männer: Im Kreißsaal bitte drin bleiben!

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Männer  

Männer im Kreißsaal

16.09.2010, 09:00 Uhr | ots

Männer: Im Kreißsaal bitte drin bleiben!. Schild "Kreißsaal" im Krankenhaus".

Werdende Väter sollten nach Möglichkeit bei der Geburt dabei sein. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Werdende Väter trifft man heute im Kreißsaal genauso häufig wie Ärzte und Hebammen. Allerdings sind sie deutlich weniger hilfreich, als wir jahrelang dachten. Wie die Zeitschrift "Eltern" berichtet, zeigten dies aktuelle Studien. Dennoch sollten Männer auch in Zukunft im Kreißsaal dabei bleiben, fordern Experten.

Väter im Kreißsaal schaden nicht

"Betrachten wir die neuen Studien einmal genau, so ist deren Resultat auch: Väter im Kreißsaal schaden nicht! Die Forschungen haben ergeben, dass Männer eine Geburt zwar weder schneller noch erträglicher oder schöner machen. Aber es ist jetzt auch erwiesen, dass sie den Geburtsverlauf durch eigene Ängste und Hilflosigkeiten nicht behindern", sagt der Frauenarzt und Wissenschaftler Dr. Achim Wöckel. "Sie stehen Ärzten und Hebammen auch nicht im Weg herum. Das hat man tatsächlich jahrelang gedacht!"

Geburtsvorbereitung für werdende Papas nötig

Die aktuellen Studien belegen auch einen nachweislichen Nutzen von Männern im Kreißsaal. Demnach fühlen sich die meisten Frauen durch ihre Anwesenheit geborgener und sicherer. Männer sollten also drin bleiben. "Männer gehören heute bei der Geburt einfach dazu. Wir wollen doch nicht zurück in die 1950er Jahre, als die Väter ihre Babys auf der anderen Seite der Glasscheibe begrüßten. Wichtig wäre es aber, die Männer besser auf die Geburt vorzubereiten. Wir arbeiten daran, in ganz Deutschland spezielle Väterabende zur Geburtsvorbereitung zu etablieren", so Wöckel.

Kein Zwang dabei zu sein

Trotz aller Vorteile ist Wöckel jedoch der Meinung, dass werdende Väter nicht um jeden Preis mit in den Kreißssaal müssen. "Wer zu viel Angst und Vorbehalte hat, sollte das mit seiner Partnerin besprechen, denn ein gestresster Mann ist keine Hilfe. Und dann sollte der Vater auch die Freiheit haben, zu sagen: Ich komme in der Sekunde rein, in der das Kind geboren wird." Auch das sei für ein gelungenes Bonding, also den ersten bindungsstiftenden Kontakt zwischen Eltern und Kind, ein guter Start. Vorher könne die beste Freundin, die Schwester oder die Mutter die Hand halten. "Das ist absolut in Ordnung."

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