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Brustkrebs  

Schon in der Schwangerschaft behandeln

21.08.2012, 11:28 Uhr | t-online.de, dpa-tmn

Brustkrebs schon in der Schwangerschaft behandeln . Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Brustkrebs sollte bei einer werdenden Mutter schon während der Schwangerschaft behandelt werden. Denn je früher der Krebs bekämpft wird, desto kleiner könne die Operation ausfallen und desto besser seien die Heilungsaussichten. Das erläutern die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF). Betroffen sei etwa eine von 5000 Schwangeren, das seien weniger als 100 Frauen pro Jahr in Deutschland.

Selten, aber gefährlich

Obwohl Brustkrebs bei Schwangeren und stillenden Müttern sehr selten vorkommt, ist er dennoch gefährlich. Denn der Fokus der Frauen liegt meist auf der Schwangerschaft beziehungsweise dem neugeborenen Baby - der Krebs wird daher häufig zu spät erkannt. Außerdem verändert sich die Brust durch die Schwangerschaft und das Stillen ohnehin: So kann etwa ein Milchstau zu kleinen Knötchen führen, die sich nach einiger Zeit von selbst wieder auflösen. Unter Umständen wird die gefährliche Veränderung in der Brust erst so spät wahrgenommen, dass eine erfolgreiche Behandlung gefährdet ist.

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Schwangerschaft muss nicht abgebrochen werden

Die Diagnose Brustkrebs bedeutet nicht, dass die Schwangerschaft abgebrochen werden muss. Forschungen haben ergeben, dass ein Abbruch die Heilungschancen nicht steigert. Eine Systemtherapie einschließlich Operation kann während der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Auch eine Chemotherapie ist möglich

Unter Umständen ist den Organisationen zufolge auch eine Chemotherapie nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft möglich. Langfristige Folgen für das Kind seien dadurch nicht zu befürchten, habe eine Studie aus Belgien ergeben. Steht die Chemotherapie gegen Ende der Schwangerschaft an und könnte das Kind schon außerhalb des Mutterleibes überleben, könnten Eltern und Ärzte überlegen, die Geburt vorzeitig einzuleiten.

Mit der Bestrahlung erst nach der Geburt beginnen

Bestrahlt werden sollte die operierte Brust möglichst erst nach der Geburt. In dieser Zeit sollte das Kind nicht gestillt werden. Bekommt die erkrankte Mutter die Chemotherapie direkt nach der Geburt, sollte sie ihr Kind ebenfalls nicht stillen. Liegen Operation, Bestrahlung und Chemotherapie aber vier Wochen zurück, spreche nichts gegen das Stillen, so DGGG und BVF. Allerdings könne es dann sein, dass das Kind mit dem Trinken an der Brust nicht zurechtkommt.

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