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Tipps von Müttern für Mütter: So klappt die Schwangerschaft

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Tipps von Müttern für Mütter: So "optimieren" Sie die Schwangerschaft

21.01.2014, 18:41 Uhr | Nicola Wilbrand-Donzelli, t-online.de

Tipps von Müttern für Mütter: So klappt die Schwangerschaft . Im Internet finden sich zahlreiche Tipps von Müttern, die erklären, was sie "beim nächsten Mal" anders machen würden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Internet finden sich zahlreiche Tipps von Müttern, die erklären, was sie "beim nächsten Mal" anders machen würden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Spätestens wenn der Frauenarzt eine Schwangerschaft bestätigt, beginnt für werdende Mütter und Väter eine Phase, in der sie sich auf ihr zukünftiges Elterndasein einstimmen: "Hechelkurse" werden absolviert, Vornamenbücher gewälzt oder die Babyausstattung geshoppt. Doch trotz aller Planung: Ist das Baby dann endlich da, stellen nicht wenige Frauen im Rückblick auf die vergangenen Monate fest, dass sie während ihrer Schwangerschaft einiges hätten anders und besser machen können. Hier finden Sie, was Mütter in Foren und Chats zur "Schwangerschaftsoptimierung" empfehlen.

Die Beine hochlegen und sich mehr Ruhe gönnen

Ganz oben auf der Liste vieler Mütter, die sich im Netz über Schwangerschaft austauschen, ist der Wunsch, sich "beim nächsten Mal" einfach mehr Ruhe zu gönnen. So schreibt Silke beispielsweise: "Ich würde dann häufiger versuchen, den hektischen Alltag zu ignorieren und einfach Fünfe gerade sein lassen, die Beine hochlegen und auf jeden Fall, so oft es geht, ein kleines Nickerchen einlegen."

Ähnliches empfiehlt Agnes: "Mein Tipp: Die anderen Umstände tatsächlich bewusst anders leben und sich vor allem mit der Hausarbeit keinen Stress mehr machen - die Wollmäuse unterm Bett also einfach mal Wollmäuse sein lassen. Und ich würde dabei die Unterstützung vom Papa in spe viel öfter einfordern genauso wie konsequent die Hilfsangebote aus dem Freundeskreis annehmen."

Nochmal "Freiheit" und "Freizeit" ausgiebig genießen

Mit dem Wunsch nach mehr Muse verbinden viele auch Freizeitaktivitäten, denn frischgebackene Mütter machen nach der Entbindung schnell die Erfahrung, dass etwa für Ausgehen nun erst Recht keine Zeit mehr ist. "Ich würde in den Monaten, wo der Wonneproppen noch gut verpackt ist, einfach mehr unternehmen, mir bewusst etwas Gutes tun, ins Kino gehen, ein romantisches Wochenende mit meinem Freud verbringen und mich von ihm verwöhnen lassen oder eine Flugreise buchen. Das ist ja bis zur 34. Woche möglich", erzählt Rita.

Gute und frühe Organisation erleichtert vieles

Andere Frauen berichten im Netz, dass sie sich "beim nächsten Mal" garantiert früher um Organisatorisches kümmern wollen. Dazu gehört sowohl eine schon lange vorher gepackte Krankenhaustasche, ebenso wie ein frühzeitig gebuchter Schwangerschaftsvorbereitungskurs: "Da würde ich dann darauf achten, dass da wirklich nette Paare sind, die mit einem auf derselben Wellenlänge sind, denn es kann ja sein, dass man sich später, wenn die Babys auf der Welt sind, öfter trifft", schreibt Hanni.

Und Marina gibt die Empfehlung: "Nach der stressigen Erfahrung, die ich bei meinem ersten Kind gemacht habe, rate ich allen, die keine Oma mit Kochleidenschaft in der Nähe haben, tüchtig vorzukochen und alles einzufrieren, so dass man von den fertigen Mahlzeiten etwa einen Monat nach der Geburt zehren könnte. Das ist eine große Entlastung nach der Entbindung und man kann sich dann besser auf sein Baby konzentrieren."

Ganz besonders wichtig ist vielen Müttern natürlich auch die konstante Betreuung durch eine Hebamme. Die einhellige Meinung in den Foren: So früh wie möglich nach einer kompetenten und netten Geburtshelferin suchen, die wenn möglich auch die Entbindung begleitet - sei es bei der Hausgeburt, im Geburts- oder Krankenhaus.

Bei der Baby- und Stillausstattung für üppige Reserven sorgen

Zahlreiche Ratschläge zum "besser machen" kreisen um wichtige Anschaffungen: Gerade bei der Einrichtung des Kinderzimmers sind sich viele Frauen einig, dass diese auf keinen Fall erst kurz vor der Geburt getätigt werden sollten, wenn der Bauch schon sehr voluminös ist. Auch Kleinigkeiten wie Stilleinlagen und Still-BH oder Puder, Cremes und Babyoutfits sind Thema in den Foren. Hier gilt das Motto: je mehr desto besser. Denn wer sich vor dem Entbindungstermin schon große Reserven anschafft, muss später nicht so häufig in der Drogerie oder der Babyabteilung für Nachschub sorgen und auch die Waschmaschine muss seltener laufen.

Praktisch ist auch der Tipp von Hanna. Sie kennt aus eigener Erfahrung die Tücken von Babytragetüchern und empfiehlt deshalb ebenfalls schon im Vorfeld "wickeltechnisch" aktiv zu werden: "Ich würde die Bindearten des Tuchs beim nächsten Mal schon lange vorher trainieren und als Gewicht zum Beispiel eine Wassermelone benutzen. Die eignet sich prima für solche 'Trockenübungen'."

Mehr Sport und gesunde Ernährung

Eine zentrale Rolle bei den "Verbesserungsstrategien" spielt die Gesundheit der werdenden Mütter: "Ich würde mich bei einer weiteren Schwangerschaft bewusster ernähren und weniger naschen", schreibt Christine. "Hätte ich mich schon beim ersten Mal mehr diszipliniert, wäre ich vielleicht nach der Entbindung fünf Kilo leichter gewesen." Und Silke meint: "Wenn ich wieder schwanger wäre, würde ich auf jeden Fall mehr Sport treiben, zum Beispiel Schwimmen. Das hilft auch gegen die oft unvermeidlichen Rückenschmerzen."

Tagebuch, Fotos und Co.

Einig sind sich die Frauen in den Foren, wenn es darum geht, nachhaltige "Erinnerungen" an die spannenden neun Monate zu bewahren: "Das ärgert mich heute", erzählt Beate, "dass ich bei meiner ersten Schwangerschaft kein Tagebuch geführt habe. Man vergisst später so viele Details. Das ist so schade." Zu dieser Dokumentation, so die Empfehlungen im Netz, sollten auch Fotos gehören, um etwa das stetige Wachsen der "Babykugel" festzuhalten genauso wie ein Gipsabdruck vom üppigen Bauch, den viele Mütter im Nachhinein vermissen und dann bedauern, dass das gute Stück nicht als originelle Skulptur das heimische Regal schmückt.

Nicht alles ausplaudern und nicht alles glauben

Besonders im Fokus steht auch alles, was sich rund um die Kommunikation über das Thema Schwangerschaft dreht: "Ich weiß jetzt, dass ich nicht mehr alle Neuigkeiten gleich ausplaudern und sofort mit der halben Welt teilen werde", meint eine Mutter. "Dann wollen nämlich alle mitreden, egal ob bei der Analyse der Ultraschallbilder oder bei der Namensfindung. Das kann sehr nervend sein."

Als besonders ärgerlich empfinden viele auch die zahllosen Erfahrungsberichte und sogar Horrorgeschichten von extremen Geburten, die sie sich häufig während der Zeit der "guten Hoffnung" anhören müssen: "Von solchen Storys würde ich mich jetzt nicht mehr so verrückt machen lassen, meine Ohren auf Durchzug stellen und einfach nicht mehr alles glauben, was da so erzählt wird", kommentiert eine andere junge Mutter. "Ich würde bei der nächsten Schwangerschaft auf jeden Fall versuchen, gelassener zu sein. Denn man weiß nun schon ungefähr, was auf einen zukommen wird, wenn alles einigermaßen normal läuft."

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