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Zahl der Abtreibungen in Deutschland sinkt weiter

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Statistisches Bundesamt  

Zahl der Abtreibungen in Deutschland sinkt seit zehn Jahren stetig

13.03.2014, 16:29 Uhr | dpa, t-online.de, ots

Zahl der Abtreibungen in Deutschland sinkt weiter. Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland ist seit Jahren rückläufig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland ist seit Jahren rückläufig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer weniger Frauen in Deutschland treiben ab. Rund 102.800 Schwangerschaftsabbrüche wurden 2013 gezählt, das waren 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit geht die Zahl bereits seit rund zehn Jahren (2004) kontinuierlich zurück, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Zwar gibt es auch weniger Frauen im gebärfähigen Alter, aber nicht nur die absolute Zahl der Abtreibungen, auch die Quote ist gesunken. So kamen 2004 auf 10.000 Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren noch 66 Abtreibungen, 2010 waren es noch 59 und 2013 nach vorläufigen Berechnungen noch 56.

Weniger Abtreibungen durch Teenager

Drei Viertel der Frauen, die 2013 eine Schwangerschaft abbrechen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt. Rund acht Prozent hatten ihren 40. Geburtstag schon hinter sich und vier Prozent waren noch minderjährig. Die Zahl der Abtreibungen von Teenagern ging im Jahresvergleich ebenfalls zurück, um 220 auf 3600.

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Für mehr als ein Drittel der Frauen (39 Prozent), die abgetrieben haben, wäre es das erste Kind gewesen.

Die meisten Schwangerschaftsabbrüche erfolgten nach der Beratungsregelung

Medizinische und kriminologische Indikationen waren in vier Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch. In 96 Prozent wurde jedoch die Abtreibung nach der Beratungsregelung vorgenommen

Nach der Beratungsregelung bleibt ein Schwangerschaftsabbruch straflos, wenn die Schwangerschaft innerhalb von zwölf Wochen nach der Empfängnis durch einen Arzt abgebrochen wird, die schwangere Frau den Abbruch verlangt und sie dem Arzt durch die Bescheinigung einer anerkannten Beratungsstelle eine mindestens drei Tage zurückliegende Schwangerschaftskonfliktberatung nachgewiesen hat.

So wurden die Eingriffe durchgeführt

Der Großteil der Abtreibungen (70 Prozent) wurden mit der Absaugmethode durchgeführt, bei 17 Prozent wurde das Mittel Mifegyne - die sogenannte Abtreibungspille - verwendet.

Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant - rund 79 Prozent in gynäkologischen Praxen und 18 Prozent ambulant im Krankenhaus.

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