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Schweden: Mütter und Kinder stammen aus derselben Gebärmutter

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Sensationelle Geburten in Schweden  

Mutter und Kind stammen aus derselben Gebärmutter

04.12.2014, 11:23 Uhr | t-online.de

Schweden: Mütter und Kinder stammen aus derselben Gebärmutter. Die Gebärmuttertransplantation könnte zu einer wirklichen Alternative zur Leihmutterschaft werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Gebärmuttertransplantation könnte zu einer wirklichen Alternative zur Leihmutterschaft werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Oktober kam es in Schweden zu einer medizinischen Sensation, als eine 35-jährige Frau das erste Kind nach einer Gebärmuttertransplantation zur Welt brachte. Doch es geht noch spektakulärer: Wie jetzt bekannt wurde, trugen ebenfalls in Schweden erstmals zwei Frauen Babys mit derselben Gebärmutter aus, in der sie einst selbst heranwuchsen.

Die zwei Mütter sind zwei von insgesamt neun Frauen, denen an der Göteborger Universitätsklinik Gebärmütter transplantiert wurden. Bislang sind sieben der Frauen schwanger geworden.

Zwei Söhne aus der Gebärmutter der Großmutter

Eine der Mütter, eine 29-jährige Schwedin, wurde ohne Gebärmutter geboren. Der zweiten Mutter (34) entfernte man vor einigen Jahren nach einer Krebserkrankung die Gebärmutter. Beiden Frauen wurde die Gebärmutter von ihren Müttern gespendet, wie die "Daily Mail" berichtet. Ein Jahr nach der Operation wurden die eingefrorenen Embryonen schließlich eingepflanzt.

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Nachwuchs dank Gebärmuttertransplantation: Finden Sie es gut, dass eine solche Möglichkeit besteht?

Die zwei Jungs, die dank der ungewöhnlichen Transplantation geboren wurden, entwickelten sich also jeweils in der Gebärmutter ihrer Großmütter. Sie kamen beide per Kaiserschnitt auf die Welt und sind wohlauf mit ihren Müttern zu Hause.

Alternative zur Leihmutterschaft

Allan Pacey von der britischen Fertilitätsvereinigung freut sich über die erfolgreichen Gebärmuttertransplantationen. Er sieht darin eine gute Alternative zur Leihmutterschaft. Der "Daily Mail" erklärte Pacey: "Frauen sind viel lieber selbst schwanger, als dass sie zusehen müssen, wie eine andere Frau ihr Kind austrägt."

Experten führen eine ethische Debatte über die Herkunft der Transplantate: Richard Smith, Vorsitzender der britischen Organisation für Gebärmuttertransplantationen, plant laut "Daily Mail" ähnliche Operationen in Großbritannien. Allerdings möchte er dafür ausschließlich auf die Organe toter Spenderinnen zurückgreifen. Das schwedische Ärzteteam zieht hingegen Gebärmütter lebender Spenderinnen vor, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben. Diese seien in einem gesünderen Zustand.

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