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Schwangerschaft: das dritte Trimester

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Auf der Zielgeraden zur Geburt  

Das dritte Trimester der Schwangerschaft

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Schwangerschaft: das dritte Trimester. Schwangerschaft, drittes Trimester (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im dritten Trimester wachsen Baby und Bauch rasant. Das Ungeborene bekommt schon viel von seiner Umgebung mit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das dritte und letzte Trimester der Schwangerschaft beginnt mit der 29. Woche und endet mit der Geburt. Diese letzten Monate sind besonders aufregend: Der große Tag rückt näher. Die immer stärker werdenden Tritte lassen keinen Zweifel daran, dass schon bald ein neues Familienmitglied einziehen wird. 

Ihr Bauch legt im Laufe des dritten Trimesters noch mal an Umfang zu, und manche Kleinigkeiten des Alltags fallen Ihnen nun immer schwerer. Ihr Gang wirkt  watschelig, da Ihr Körper den verlagerten Schwerpunkt ausgleichen muss. Längere Strecken zu laufen strengt Sie zunehmend an. Schweres Heben und Tragen sind tabu und Sie brauchen Unterstützung im Haushalt.

Nachts drückt das Gewicht der Gebärmutter auf die Blase. Darüber hinaus können Ihnen Beschwerden wie Wassereinlagerungen, Krampfadern oder Kreislaufprobleme zu schaffen machen. Daher haben viele Frauen zum Ende des dritten Trimesters keine Lust mehr, schwanger zu sein und sehnen sich die Geburt herbei.

Der errechnete Geburtstermin ist jedoch nicht zwangsläufig der tatsächliche Geburtstag des Babys: Bereits zwei Wochen zuvor gilt die Geburt als termingerecht, und auch ein Übertragen über den eigentlichen Termin hinaus ist nicht ungewöhnlich. Nur etwa fünf Prozent der Babys kommen am errechneten Tag zur Welt.

Das Baby ist fast fertig

Während des dritten Trimesters reift das Baby zu seiner endgültigen Größe heran und bildet die nötigen Fettreserven, um für die Zeit nach der Geburt gerüstet zu sein. Durchschnittlich ist ein Neugeborenes etwa 50 Zentimeter groß und wiegt 3500 Gramm. Diese Werte unterliegen individuellen Schwankungen, die von der genetischen Veranlagung und dem Zeitpunkt der Geburt abhängen.

Die Organe des Babys schließen ihre Entwicklung etwa in der Mitte des dritten Trimesters ab. Sie sind voll funktionsfähig und haben bereits ihre Arbeit aufgenommen: Verschlucktes Fruchtwasser dient dem Training des Verdauungssystems und wird als Urin wieder ausgeschieden. Augen und Ohren des Babys nehmen in den letzten Monaten der Schwangerschaft bereits Eindrücke von außen wahr und leiten sie an das Gehirn weiter. Deutlich zu erkennen sind außerdem die Haare: Die meisten Kinder kommen mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Haarschopf zur Welt, dessen Farbe und Dichte sich jedoch noch verändern. 

Letzte Erledigungen vor der Geburt

Im dritten Trimester treffen Sie noch letzte Vorbereitungen, bevor es in den Kreißsaal geht. Das Kinderzimmer muss  eingerichtet werden, das Bettchen hergerichtet und die Kliniktasche gepackt sein. Vielleicht überkommt Sie kurz vor der Geburt der sogenannte Nesttrieb, sodass Sie alle Schränke aufräumen oder für die Zeit des Wochenbetts vorkochen. Spaziergänge und Entspannungsübungen helfen, die Nervosität zu lindern und tun Körper und Seele gut.

Jetzt ist auch eine gute Gelegenheit, sich noch mal in Ruhe mit Freunden zu treffen oder ins Kino zu gehen – nach der Geburt werden Sie eine Zeit lang nicht mehr die Möglichkeit dazu haben. Vielleicht möchten Sie aber auch lieber zu Hause bleiben und Zweisamkeit mit dem Partner genießen. Gemütliche Stunden zu zweit bieten Gelegenheit, über Sorgen oder Wünsche zu sprechen und Vorstellungen über die Zukunft mit Baby auszutauschen.

Geburtsvorbereitungen

Die Geburt beschäftigt im dritten Trimester die meisten Schwangeren zunehmend, und sie wünschen sich verständlicherweise einen möglichst schmerzarmen und komplikationslosen Verlauf. Mit Übungs- und Senkwehen bereitet sich der Körper auf den großen Tag vor. Im Geburtsvorbereitungskurs erklärt die Hebamme, welche Phasen Mutter und Kind während der Geburt durchlaufen, und sie gibt nützliche Tipps zur Schmerzbewältigung.

Körperliche Fitness ist ebenso hilfreich für die Entbindung wie die Wahl einer vertrauten Begleitperson, die Ihnen während der Wehen beisteht und das Baby gemeinsam mit Ihnen in Empfang nimmt.

Ängste sind ganz natürlich und treten bei den meisten Schwangeren früher oder später auf. Je besser Sie über die Vorgänge der Geburt Bescheid wissen, desto entspannter werden Sie diesem Ereignis entgegen sehen können. Informieren Sie sich daher in Ruhe über Wehen, schmerzlindernde Maßnahmen und auch mögliche Komplikationen. Im Ernstfall fühlen Sie sich dann nicht hilflos.

Schwangerschaftskalender: 1. SSW bis 40. SSW im Überblick

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