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Schwangerschaft: Das hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit

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Neun Tipps  

Was gegen Schwangerschaftsübelkeit hilft

12.12.2016, 18:44 Uhr | Nicola Wilbrand-Donzelli , t-online.de

Schwangerschaft: Das hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit. Schwangerschaftsübelkeit ist meist morgens am heftigsten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schwangerschaftsübelkeit ist meist morgens am heftigsten. Es hilft, vor dem Aufstehen etwas zu knabbern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Es gibt wohl kaum eine Frau, die in den ersten Wochen der Schwangerschaft nicht unter Übelkeit leidet. Dieses Unwohlsein ist ein natürliches Zeichen dafür, dass sich der Körper auf den neuen Zustand einstellt. Zum Glück lassen sich diese Schwangerschaftsbeschwerden lindern. Das hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit. 

Die typische Schwangerschaftsübelkeit, die drei von vier Frauen betrifft, tritt zwischen der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) und der 12. SSW auf. Morgens geht es vielen Schwangeren besonders schlecht. Ein rebellierender Magen und Brechreiz können jedoch in Intervallen den ganzen Tag über auftauchen.

Psychosoziale Faktoren wie Stress oder Sorgen können die Übelkeit verstärken. Auch Veranlagung spielt eine Rolle: Frauen, deren Mütter schon unter Schwangerschaftsübelkeit litten, tragen ein dreimal höheres Risiko, selbst davon betroffen zu sein.

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Wann bei Schwangerschaftsübelkeit Medikamente nötig sind

Manchmal ist die Übelkeit so belastend, dass die werdende Mutter sich krank fühlt und nicht mehr arbeiten gehen kann. Übergibt sich eine Schwangere öfter als fünf Mal am Tag und verliert dabei mehr als fünf Prozent ihres Gewichtes, muss dies ärztlich untersucht und möglicherweise mit Medikamenten behandelt werden. Häufiges Erbrechen und geringe Nahrungsaufnahme können den Körper austrocknen und den Säure- und Basen-Haushalt durcheinanderwirbeln. 

Schwangerschaftsübelkeit hat eine positive Ursache

Auslöser der Übelkeit ist ein erhöhter Spiegel des Hormons HCG (Human Choriongonadotropin), das für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft verantwortlich ist. Dessen Konzentration fällt normalerweise nach dem dritten Schwangerschaftsmonat wieder ab. Die Übelkeit lässt allmählich nach und verschwindet schließlich.

Die unangenehmen Begleiterscheinungen zu Beginn der Schwangerschaft erklären Experten aber auch damit, dass sich der Körper der werdenden Mutter erst an die Schwangerschaft gewöhnen muss und sich das Immunsystem mit dem Organismus des Kindes auseinandersetzt. Es lernt, das heranwachsende neue Leben nicht als Fremdkörper zu betrachten. Die Übelkeit ist ein deutliches Zeichen für diesen Prozess.

"Vielleicht ist es ein Trost", heißt es dazu im Portal "Frauenärzte im Netz", "dass diese körperlichen Reaktionen zeigen, wie sich die Schwangerschaft weiter fortentwickelt und der Embryo sich auf sein enormes Wachstum in den nächsten Monaten vorbereitet. Zudem haben Frauen, die mit Schwangerschaftsübelkeit zu kämpfen haben, statistisch betrachtet weniger häufig Fehlgeburten."

Diese Tipps helfen bei Schwangerschaftsübelkeit

Mit diesen Methoden können Schwangere die Beschwerden lindern:

  • Auf Genussmittel verzichten: Schwangere sollten Kaffee möglichst meiden. Zigaretten und Alkohol sind streng verboten. Darin enthaltene Wirkstoffe können nicht nur dem Kind schaden, sondern sie befeuern auch das Unwohlsein.
  • Frühstück im Bett: Am frühen Morgen ist der Blutzuckerspiegel bei vielen Schwangeren niedrig, was den Brechreiz begünstigt. Ein Trick dagegen ist, vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu essen und danach etwa zwanzig Minuten liegen zu  bleiben. Bekömmlich sind Zwieback, Knäckebrot und Kekse oder Trockenobst. Manchen Frauen hilft es auch, lauwarmes Wasser zu trinken oder den Magen mit Kräutertee, Ingwertee oder Ingwerkapseln zu beruhigen.
  • Häufige, kleine, leichte Mahlzeiten: Üppige, fettreiche Mahlzeiten oder stark gewürzte Speisen verstärken die Übelkeit. Deshalb sollten Schwangere über den Tag kleinere Portionen ausgewogener, leichter Kost essen. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass kein Hungergefühl aufkommt. Ein leerer Magen kann ebenfalls schnell rebellieren.
  • Proviant für alle Fälle: Unterwegs immer leichte Snacks mit im Gepäck haben. 
  • Säurearme Kost: Für einen Imbiss zwischendurch eignen sich beispielsweise Bananen, Mangos oder Pfirsiche. Auch wasserhaltige Erfrischungen wie Melonen oder Gurken tun gut, weil sie wenig Säure enthalten.
  • Dem Geruchssinn vertrauen: Brechreiz in der ersten Schwangerschaftsphase wird häufig durch bestimmte Gerüche ausgelöst. Die Sinneszellen in der Nase reagieren in der Schwangerschaft extrem sensibel, um das Ungeborene vor Verdorbenem zu schützen. Oft sind Schwangeren Milch, Käse, Eier, Wurst oder Fleisch zuwider. Ekel erregen auch schwere, süßliche Parfums.
  • Aromatherapie: Bestimmte ätherische Öle wirken der Übelkeit entgegen. So hat der frische, belebende Duft von Bergamotte, Zitrone oder Minze - abgefüllt in Riechfläschchen - schon unseren Ur-Ur-Großmüttern über ihre Unpässlichkeiten hinweggeholfen. 
  • Homöopathie: Einen positiven Effekt auf Schwangerschaftsübelkeit können homöopathische Wirkstoffe haben. Ihre Dosierung und Zusammensetzung ist jedoch individuell. Ein Patentrezept, das auf jede Frau passt, gibt es in der Naturheilkunde nicht. Nie sollten solche Substanzen ohne Rücksprache mit einem Arzt, Apotheker oder einer Hebamme eingenommen werden.
  • Akupunktur: Zur Linderung der Beschwerden kann Akupunktur beitragen, die immer mehr Hebammen anwenden. Mit diesem traditionellen chinesischen Verfahren lassen sich psychische Spannungen und Stress lösen, die nicht selten mit der Übelkeit einhergehen. Als besonderer Akupressur-Punkt am Handgelenk wird der sogenannte "Kei-Nuan" hervorgehoben. An dieser Stelle, die mittig, drei Finger breit entfernt direkt hinter der Handgelenksfalte auf der Arm-Innenseite liegt, kann man selbst therapieren. Zu diesem Zweck gibt es als Hilfsmittel sogenannte "Sea Beads" (zum Beispiel in der Apotheke). Das sind Armbändchen mit einem Plastikknopf, der diesen Punkt stimuliert. 

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