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Mia und Ben sind die beliebtesten Vornamen 2015

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Mila ist der Aufsteiger des Jahres  

Das sind die beliebtesten Vornamen 2015

30.12.2015, 10:31 Uhr | tze, dpa

Mia und Ben sind die beliebtesten Vornamen 2015. Beliebteste Vornamen 2015: Ben und Mia führen das Ranking an. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

2015 gab es noch mehr Bens und Mias – die beiden Vornamen sind in Deutschland schon seit Jahren populär. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Emmas Triumph währte nur ein Jahr. Mia hat ihren Stammplatz an der Spitze der populären Mädchennamen zurückerobert. Bei den Jungen liegt weiterhin Ben vorne. Der Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld hat die beliebtesten Vornamen 2015 ermittelt. Spannender als die Favoriten sind die Aufsteiger und Trends des Jahres.

Mia und Ben hatten schon von 2009 bis 2013 das Vornamens-Ranking von Bielefeld angeführt. 2014 war Mia von Emma an der Spitze abgelöst worden. Emma liegt jetzt auf dem zweiten Platz vor Hannah, beziehungsweise Hanna.

Bei den Vornamen für Jungen stehen Jonas und Leon auf den Plätzen zwei und drei. 

Das sind die Aufsteiger 2015

"Von Jahr zu Jahr verändert sich immer wenig", sagt Bielefeld. Für ihn seien die Aufsteiger und Trends spannender. Als Aufsteiger 2015 hat er die Vornamen Mila, Ella und Tilda sowie Milan, Elias und Emil ermittelt.

Vorbild für Milan, den Shooting-Star des Jahres bei den Jungennamen, könnten Latin-Pop-Queen Shakira und der spanische Fußballspieler Gerard Piqué gewesen sein. Sie nannten ihren Erstgeborenen 2013 so. "Seitdem ist es der am stärksten aufstrebende Name", sagt Bielefeld. "Wenn ein Name in den Medien vorkommt, wird er immer bekannter. Gerade wenn wir etwas hören, was wir mögen, dann mögen wir es anschließend noch lieber - ein psychologischer Effekt."

"Mila - der geht so ab, der Name"

"Ob die Bedeutung eines Namens den Eltern bewusst oder wichtig ist, weiß ich nicht", sagt Bielefeld. Bei den Mädchen hat es Mila erstmals auf Platz zehn geschafft. "Der geht so ab, der Name", sagt der Hobby-Namensforscher. "Mila ist ein slawischer Name, und milo bedeutet lieb oder angenehm." Außerdem klinge es so ähnlich wie Mia, die diesjährige Top-Platzierte, oder Lina.

"Der Klang des Namens ist den Eltern wichtig", sagt Bielefeld. Das hört er auch bei den anderen Vorwärtsdrängenden heraus: Elias und Emil, Ella und Tilda. Und Eleano, ein Neuling bei den Jungen, klingt für Bielefeld "einfach schön". Außerdem tauchten Jasko und Teddy sowie bei den Mädchen Anjela als Variante von Angela, Floriana und Ximena erstmals auf.

Gibt es bald viele kleine "Star-Wars"-Helden?

Einen Trend könnte auch der neue "Star-Wars"-Film auslösen: "Ich bin gespannt, wie der Name Finn sich macht", sagt Bielefeld. Der Name des neuen Helden, nämlich Finn, sei nun in aller Munde. "Ich bin sehr gespannt, ob das eher abschreckt oder mehr für den Namen wirbt", sagt der Experte. Im aktuellen Ranking hat Finn - nebst Y-Variante Fynn - Platz fünf inne.

Der alte "Star Wars"-Held Luke ist zwar noch nicht in den Top-Ten angekommen, aber laut Bielefeld ein Aufsteiger. Er hegt auch für Kylo Sympathie. So heißt der neue Schurke in der siebten Episode der Sternenkriegersaga. "Der passt vom Klang her ins Modenamen-Schema, und "y" ist bei jungen Eltern im Trend", sagt Bielefeld. Aber ob der Bösewicht als Namenspate taugt?

Die Top Ten der beliebtesten Vornamen 2015

In Klammern ist die Platzierung 2014 angegeben.


Mädchen-VornamenJungen-Vornamen
1.Mia (2)Ben (1)
2.Emma (1)Jonas (5)
3.Hannah / Hanna (3)Leon (6)
4.Sofia / Sophia (4)Elias (9)
5.Anna (6)Finn /Fynn (7)
6.Emilia (5)Noah (8)
7.Lina (11)Paul (3)
8.Maria (10)Luis /Louis (2)
9.Lena (7)Lukas / Lucas (4)
10.Mila (23)Luca / Luka (10)


Das sind die häufigsten Zweitnamen

Als Zweitnamen wählen Eltern oft einen traditionellen Namen. Das traf 2015 vor allem bei den Mädchen zu: Die häufigsten Zweitnamen waren Sophie/Sofie, Marie und Maria. Aber bei den Jungen rückten hinter dem Klassiker Alexander die Modenamen Luca/Luka und Elias auf.

So kommen die Vornamens-Hitlisten zustande

Eine amtliche deutsche Vornamenstatistik gibt es in Deutschland nicht. Deshalb kommen je nach Erfassungsmethode unterschiedliche Hitlisten zustande. Knud Bielefeld wertet seit 2006 die häufigsten Babynamen in den Bundesländern aus. Seine Liste für 2015 basiert auf 183.396 Geburtsmeldungen von Geburtskliniken, Geburtshäusern und zehn Standesämtern. Damit erfasste er nach eigenen Angaben rund 26 Prozent der Baby-Namen. 

Dagegen stützt sich die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden bei ihrem Ranking auf Daten von rund 650 Standesämtern in Deutschland. Bei ihrer Ermittlung der beliebtesten Vornamen fließen Zweitnamen gleichwertig ein. 2014 waren die Favoriten demnach Hanna/Hannah und Luis/Louis. Die GdfS präsentiert ihre Auswertungen jeweils im Folgejahr.

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