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Rentenversicherung: Viele Frauen erwerben in Zukunft höhere Renten

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Studie  

Viele Frauen erwerben in Zukunft höhere Renten

30.08.2010, 12:17 Uhr | AFP, AFP

Rentenversicherung: Viele Frauen erwerben in Zukunft höhere Renten. Laut einer Studie werden Frauen bei Einkommen und Rente stark aufholen (Foto: Archiv)

Laut einer Studie werden Frauen bei Einkommen und Rente stark aufholen (Foto: Archiv) (Quelle: t-online.de)

Frauen werden in Zukunft mehr verdienen, eine höhere Rente erwerben und im Berufsleben eine wesentlich wichtigerer Rolle spielen als heute. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Frauen und ihre Altersvorsorge" des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Der Grund für diese "ökonomische Emanzipation" seien eine immer bessere Ausbildung jüngerer Frauen sowie die demografisch bedingte Verknappung von Arbeitskräften, teilte das DIA mit.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das alte Rollenbild der Nur-Hausfrau und Mutter abgelöst wird vom Modell der erwerbsorientierten Frau, die Karriere und Familie unter einen Hut bringt. "Öffentliche Kinderbetreuung, zurückgehende Erziehungspausen im Beruf und die damit zunehmende Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden die Gleichheit von Einkommen und Renten zwischen den Geschlechtern stark erhöhen", heißt es.

Die Wirklichkeit ist derzeit allerdings noch eine andere: Europaweit verdienen der Studie zufolge Frauen 17,4 Prozent weniger als Männer. In Deutschland beträgt die Differenz sogar 23 Prozent. Dabei zeigt sich, dass Frauen in Ostdeutschland schon wesentlich weiter sind: In den neuen Bundesländern beträgt der Einkommensabstand nur sechs Prozent, in den alten Bundesländern dagegen 24 Prozent.

Geschlechterspezifische Rentenlücke von einer Billion Euro

Weil die Frauen im Osten meist Vollzeit arbeiten, bekommen sie der Studie zufolge auch höhere Renten. Dort beträgt die durchschnittliche Rentenlücke zwischen den Geschlechtern nur 16 Prozent, im Westen dagegen 35 Prozent. Auf die gesamte Rentenbezugsdauer macht das bei einer einzelnen Frau aus dem Westen 77.000 Euro aus. Damit summiere sich die geschlechterspezifische Rentenlücke in Deutschland derzeit auf eine Billion Euro zu Lasten der Frauen.

Diese Abstände zu den Männern werden dem DIA zufolge künftig kleiner: Bei Frauen bis 40 sichern eine gute Ausbildung und die fast vollständige Erwerbsorientierung eigene Alterseinkünfte. "70 bis 80 Prozent der Frauen der nächsten Generation werden materiell im Wesentlichen genauso gut gestellt sein wie Männer", lautet das Resümee von DIA-Sprecher Bernd Katzenstein.

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