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Rente: Deutschen Rentnern drohen Magerjahre

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Deutschen Rentnern drohen Magerjahre

21.04.2011, 12:08 Uhr | cs mit dapd, dapd, t-online.de

Die Renten in Deutschland werden in den kommenden Jahren offenbar nur leicht ansteigen. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) berichtet, werden die Bezüge der Rentner im Sommer 2012 lediglich um 1,1 Prozent steigen, erklärte IfW-Experte Alfred Boss. Und das trotz des konjunkturellen Booms in Deutschland. 2013 dürften die Renten dann abermals um 1,1 Prozent steigen. Schuld an dem Mini-Plus sind laut IfW Nachwirkungen der Rentengarantie, die den Anstieg der Renten bremsten.

Renten an die Lohnentwicklung gekoppelt

Das IfW erstellt seine Vorhersage auf Grundlage der Konjunkturprognose der Bundesregierung. Die Rentenentwicklung orientiert sich dabei an der Lohnentwicklung. Im Boomjahr 2010 waren die Gehälter in Westdeutschland um 3,1 Prozent gestiegen, und im Osten um 2,5 Prozent. Allerdings steigen die Renten in diesem Sommer nur um ein Prozent.

Denn das kräftige Plus wird durch mehrere Faktoren deutlich gedämpft. Der Nachhaltigkeitsfaktor minderte die Erhöhung um 0,46 Prozent. Der Riester-Faktor schlägt mit Minus 0,64 Prozent zu Buche. Der Nachhaltigkeitsfaktor berücksichtigt, dass immer mehr Rentner immer weniger Beitragszahlern gegenüberstehen. Und der Riester-Faktor spiegelt die Belastungen der Beschäftigten beim Aufbau ihrer privaten Altersvorsorge wider.

Rentengarantie halbiert Erhöhung

Unterm Strich bleibt rechnerisch trotzdem ein Rentenplus von 1,99 Prozent in den alten Ländern und von 1,41 Prozent in den neuen Ländern. Doch es kommen weitere Abschläge hinzu: In den kommenden Jahren werden alle rein rechnerisch möglichen Erhöhungen halbiert. Das soll die Wirkungen der Rentengarantie ausgleichen. Diese Schutzklausel hatte in den Krisenjahren 2008 und 2009 eine Rentenkürzung verhindert. Jetzt frisst die Rentengarantie allerdings das mögliche Plus zum Teil wieder auf.

Insgesamt entspannt sich die Lage in der Sozialversicherung. Boss zufolge profitierten die Sozialkassen von den jüngsten Beitragserhöhungen. Außerdem spüle die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt Gelder in die Kassen. Dies führe zu Überschüssen in Milliardenhöhe. Bei der Rentenversicherung dürften unter dem Strich 1,2 Milliarden Euro übrig bleiben. Krankenkassen und Gesundheitsfonds prophezeit Boss sogar ein Plus von 5,8 Milliarden Euro.

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