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Immobilienrente: Das Haus zu Geld machen

12.12.2013, 17:37 Uhr | me (CF)

Immobilienrente: Das Haus zu Geld machen. Viele Ältere möchten so lange es geht in ihrem Haus wohnen bleiben (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Ältere möchten so lange es geht in ihrem Haus wohnen bleiben (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele ältere Menschen suchen nach Wegen, sich ihre Rente aufzubessern. Einige von ihnen entscheiden sich dabei für eine Immobilienrente, die auch als Umkehrhypothek bekannt ist. So funktioniert das in den USA sehr beliebte Modell.

Mit dem Haus die Rente aufbessern

Im Prinzip ist die Immobilienrente ein Kredit, bei dem ein Hausbesitzer seine Immobilie beleiht. Das Geld, das er dafür bekommt, zahlt ihm die Bank je nach Vertrag in Raten, als einmalige Summe oder als Kombination aus beidem aus. Dabei bleibt er jedoch Eigentümer seines Hauses und kann auch weiterhin darin wohnen. Voraussetzung für den Abschluss ist in der Regel eine schuldenfreie, gut erhaltene Immobilie in wertstabiler Lage.

Das Darlehen samt Zinsen wird bei einer Immobilienrente erst fällig, wenn der Besitzer das Haus verkauft, dauerhaft auszieht oder verstirbt. Die Erben haben in diesem Fall die Möglichkeit, die Schulden zu tilgen und die Immobilie zu behalten. Andernfalls erhält die Bank die ausstehende Summe aus dem Verkaufserlös. „Eines gilt aber für alle Varianten: Die Schulden nehmen mit der Zeit durch Zinsen und weitere Kosten immer mehr zu“ - darauf weist „Das Erste“ online hin.

Immobilienrente: Vorteile und Nachteile

Für ältere Menschen, die mit ihrer Rente nicht auskommen, gleichzeitig aber in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten, kann eine Immobilienrente eine Alternative zu einem Umzug in eine kleinere Wohnung darstellen. Dies sollte dann auch die primäre Motivation sein, denn die Konditionen der Umkehrhypothek sind vergleichsweise ungünstig: „Die Kosten der Immobilienrente sind hoch.

Rentner könnten sich ein höheres Zusatzeinkommen sichern, wenn sie ihr Haus verkaufen, eine kleinere Wohnung mieten und den Verkaufserlös anlegen oder in eine Rentenversicherung einzahlen“, resümiert „Das Erste“ online. 

Die Konditionen einer Immobilienrente unterscheiden sich dabei nicht nur von Anbieter zu Anbieter, sondern richten sich auch nach dem Wert des Hauses sowie nach Alter und Geschlecht des Hauseigentümers. „Sie lohnt sich erst ab 70. Wer jünger ist, bekommt nur eine Minirente“, ist das Fazit des Saarländischen Rundfunks. Außerdem ist sie keine gute Wahl, wenn der Hausbesitzer plant, seine Erben zu versorgen.

Die Anbieter

Anders als in den USA wird die Immobilienrente in Deutschland vergleichsweise wenig nachgefragt. Aktuell gibt es daher nur wenige Anbieter. Als erste hat hierzulande die Immokasse das Modell aufgenommen, ihr Angebot ist jedoch nicht bundesweit verfügbar. Mittlerweile kann eine Immobilienrente aber auch bei den Volks- und Raiffeisenbanken abgeschlossen werden.

Eine Alternative dazu ist die Zustifterrente der Stiftung Liebenau, hier wird das Haus allerdings verkauft. Für alle Varianten empfiehlt „Das Erste“ online: „Nehmen Sie eine Vertrauensperson mit, wenn Sie Angebote einholen. Lassen Sie sich außerdem unabhängig beraten, etwa bei einer Verbraucherzentrale.“

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