Sie sind hier: Home > Finanzen > Altersvorsorge >

Rente: Kaufkraft der Rentner erneut gesunken

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rente: Kaufkraft der Rentner erneut gesunken

19.01.2013, 12:51 Uhr | t-online.de, AFP

Rente: Kaufkraft der Rentner erneut gesunken. Viele Rentner müssen jeden Cent dreimal umdrehen - die Kaufkraft sinkt stetig (Quelle: imago/schöning)

Viele Rentner müssen jeden Cent dreimal umdrehen - die Kaufkraft sinkt stetig (Quelle: imago/schöning)

Schlechte Nachricht für Deutschlands Rentner: Trotz der jüngsten Rentenerhöhung vom Juli ist die Kaufkraft der rund 20,5 Millionen Rentner im vergangenen Jahr offenbar erneut gesunken. Der Rückgang habe im Jahr 2012 in Westdeutschland 0,4 Prozent und in Ostdeutschland 0,3 Prozent betragen, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf das Institut für Finanzwissenschaft der Universität Freiburg. Grund für das Minus sei die Inflation.

Seit dem Jahr 2004 ging der Studie zufolge die Kaufkraft der Rentner den Angaben zufolge um 9,2 Prozent zurück. Die Rente ist demnach in diesem Zeitraum insgesamt um ein Zehntel geschrumpft, berichtete die "Bild".

Auch Arbeitnehmer betroffen

Institutsdirektor Bernd Raffelhüschen sagte der Zeitung, den Rentnern gehe es wie vielen Arbeitnehmern auch. "Nur wenn es bei den Löhnen deutlich nach oben geht, wird es mittelfristig auch zu spürbaren Rentensteigerungen kommen, diese Gleichbehandlung halte ich für fair", sagte er.

DER RENTENSCHÄTZER
Villa oder Senioren-WG?
Der Rentenschätzer

Schätzen Sie doch mal Ihre zukünftige monatliche Rente!

Zusatzrente auf der Kippe

Schon jetzt droht vielen Geringverdienern die Altersarmut. Dagegen sollte ursprünglich die von der Bundesregierung geplante Zusatzrente angehen. Doch die Reform droht endgültig zu scheitern. Denn die CSU-Landesgruppe hatte zuletzt auf ihrer Klausur in Kreuth die bereits beschlossene Aufstockung der gesetzlichen Altersbezüge abgelehnt.

Auch neue Hinzuverdienstgrenzen gefährdet

Damit sei nicht nur die so genannte Lebensleistungsrente gefährdet, die als Prestigeprojekt von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gilt, sondern auch die unstrittigen Teile des Rentenpakets wie die neuen Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Die Spitzen von Union und FPD hatten im November beschlossen, niedrige Renten aufzustocken, sofern die Ruheständler 40 Jahre lang Beiträge gezahlt und privat vorgesorgt haben. Diese "Lebensleistungsrente" soll knapp oberhalb der staatlichen Grundsicherung von durchschnittlich 707 Euro monatlich für arme Rentner liegen. Die Zusatzrente soll es nur geben, wenn das Einkommen des Ehepartners oder Lebensgefährten geprüft und nicht zu hoch ist.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
„Keine Macht den Flecken“: Siemens Waschmaschinen
ab 599,- € auf OTTO.de

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017