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Früher in Rente: Damit müssen Sie rechnen

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Ruhestand  

Früher in Rente: Damit müssen Sie rechnen

22.08.2013, 10:59 Uhr | ERGO Versicherungsgruppe / sikoe / sk

Früher in Rente: Damit müssen Sie rechnen. Rente: Informieren Sie sich rechtzeitig, mit welchen Abstrichen Sie unter Umständen rechnen müssen (Quelle: Stockbyte)

Rente: Informieren Sie sich rechtzeitig, mit welchen Abstrichen Sie unter Umständen rechnen müssen (Quelle: Stockbyte)

Wer vorzeitig in Rente geht, liegt derzeit nicht im Trend: 2012 begannen die Deutschen ihren Ruhestand so spät wie nie zuvor – Männer mit 64, Frauen mit 63,9 Jahren. Seit 2012 steigt das Rentenalter sogar schrittweise von 65 auf 67 Jahre an. Gleichzeitig bringt die Politik bereits die Rente mit 69 ins Spiel. Haben Sie ausreichend vorgesorgt für einen finanziell abgesicherten Ruhestand? Lesen Sie hier unsere nützlichen Tipps zur Altersvorsorge.

Ruhestand rückt in die Ferne

Für viele Arbeitnehmer rückt der verdiente Ruhestand immer weiter in die Ferne: Die heute unter 30-Jährigen rechnen bereits damit, dass sie erst mit jenseits der 67 in Rente gehen können. Das ergab eine im Auftrag von ERGO durchgeführte repräsentative Umfrage von Ipsos (Quelle: Ipsos i:Omnibus™).

Dazu tragen die geltenden Regelungen für den vorzeitigen Ruhestand bei: Wer früher aus dem Berufsleben ausscheiden möchte, muss erhebliche finanzielle Abstriche bei der gesetzlichen Rente in Kauf nehmen. Womit die Betroffenen rechnen müssen, erläutert ERGO Expertin Tatjana Höchstödter.

Wie lange arbeiten für volle Rente?

Seit 2012 steigt das Renteneintrittsalter abhängig vom Geburtsjahr stufenweise an: „Wer 1948 geboren wurde, kann mit 65 Jahren und zwei Monaten zu vollen Bezügen in Rente gehen. 1959 Geborene hingegen erst ein Jahr später – mit 66 Jahren und zwei Monaten. Für nach 1964 Geborene gibt es die Rente ohne Abzüge in der Regel erst mit 67 Jahren“, erklärt die ERGO Expertin.

Eine Ausnahme bilden nur Arbeitnehmer, die 45 Jahre Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Zu den Pflichtbeitragszeiten zählen auch Pflichtbeiträge aus Kindererziehung, nicht erwerbsmäßiger Pflege, Krankengeldbezug sowie Wehr- und Zivildienst. Diese langjährig Versicherten dürfen weiterhin mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen – allerdings sind das nur die wenigsten.

Wichtig: Diese Rente kann nicht vorzeitig, also vor dem 65. Lebensjahr in Anspruch genommen werden - auch nicht mit Abschlägen. Darauf wird auf der Webseite der Deutschen Rentenversicherung hingewiesen.

Hohe Abschläge gefährden sorglosen Lebensabend

Die finanziellen Abstriche, die Frührentner in Kauf nehmen müssen, können den sorglosen Lebensabend gefährden: Für jeden Monat, den Berufstätige vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden, müssen sie auf 0,3 Prozent ihrer Rente verzichten. Das klingt nach wenig, kann aber erhebliche Einbußen bedeuten, wie Tatjana Höchstödter anhand eines Beispiels vorrechnet: „Geben Sie ihren Job zwei Jahre vor der Altersgrenze auf, sinkt Ihre Rente um 7,2 Prozent. Bei einer Durchschnittsrente von 1.000 Euro für einen berufstätigen Mann fallen 72 Euro, die Sie pro Monat weniger in der Tasche haben, schon ins Gewicht.“

So geht es bereits vielen Neurentnern: Von ihnen erhielten 2012 bereits 39,3 Prozent nicht mehr die volle Rente. Die Abschläge müssen sie übrigens lebenslang hinnehmen. Da zahlt es sich aus, wenn Arbeitnehmer beizeiten privat vorgesorgt haben.

Damit der Traum nicht platzt: Privatrente ohne Abschläge

Eine private Rente ist heute praktisch für jeden unverzichtbar. Besonders wertvoll ist sie aber, wenn ein Arbeitnehmer nicht bis zu seiner Regelaltersgrenze arbeiten will oder kann – und somit keinen vollen Anspruch auf die gesetzliche Rente erwirbt. Die Vorsorgeexpertin von ERGO rät: „Wenn Sie für dieses Szenario vorsorgen möchten, sollten Sie genau ausrechnen, welchen Bedarf die private Rente später abdecken soll.“

Tatjana Höchstödter nennt ein Beispiel: „Der Traum von der Rente mit 63 bedeutet Abzüge von der gesetzlichen Rente in Höhe von etwa 14,4 Prozent. Um den finanziellen Bedarf im Rentenalter zu ermitteln, gilt die Faustregel: 80 Prozent des letzten Netto-Einkommens sollte Ihnen auch im Ruhestand zur Verfügung stehen."

Der Nachrichtensender "n-tv" berichtet online, dass 2030 die Durchschnittsrente aber bereits auf 40 Prozent des letzten Bruttoeinkommens geschrumpft sein wird. Sie sollten daher rechtzeitig über eine private Vorsorge nachdenken, um die Differenz auszugleichen.

Dafür eignet sich eine private Rentenversicherung am besten: Sie schüttet im Alter monatlich einen garantierten Betrag aus – bis zum Lebensende – egal, wie alt man wird. Zusätzlich erhöht sie sich noch durch Überschüsse. Eine andere Möglichkeit ist die betriebliche Altersversorgung. Hierbei können Arbeitnehmer mithilfe der Entgeltumwandlung steuerbegünstigt für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Arbeitsleben vorsorgen.

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