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Statistikreform  

Rentenerhöhung fällt 2015 niedriger aus

27.10.2014, 11:48 Uhr | Spiegel Online

Rentenerhöhung fällt 2015 niedriger als gedacht aus. Renten-Plus könnte im Jahr 2015 geringer ausfallen als erwartet (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Renten-Plus könnte im Jahr 2015 geringer ausfallen als erwartet (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rentner können zwar mit mehr Geld rechnen, allerdings fällt das Renten-Plus 2015 wohl geringer aus als ursprünglich erwartet. Grund dafür ist laut "Süddeutscher Zeitung" die hohe Zahl von Geringverdienern in der Beschäftigtenstatistik.

Neue Berechnungen bei der Bundesagentur für Arbeit dürften sich im kommenden Jahr bei der Rentenerhöhung bemerkbar machen. Die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland müssen sich 2015 auf ein geringeres Plus ihrer Bezüge einstellen, als bisher erwartet, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Rentenexperten. Grund dafür seien Korrekturen bei der Beschäftigtenstatistik. Weil darin viele Menschen aus dem Niedriglohnbereich neu aufgenommen wurden, drückt das auf die Berechnung der Rente.

Änderungen in der Datengrundlage

Laut dem Bericht wurden in die Statistik etwa 300.000 Menschen mit einer Behinderung aufgenommen, die zum Beispiel in Werkstätten arbeiten. Auch mehr als 30.000 Beschäftigte in Einrichtungen der Jugendhilfe oder Berufsbildungswerken fallen nun in die Statistik. Zudem wurden 80.000 Menschen einbezogen, die etwa ein freiwilliges soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst leisten.

Mit Hilfe der Beschäftigtenstatistik misst die Bundesagentur die Entwicklung der Löhne und Gehälter. Dies wiederum wirkt sich dann auf die Rentenerhöhung aus. Laut "SZ" dürfte der Aufschlag bei den Renten im kommenden Jahr im Schnitt um etwa einen Prozentpunkt niedriger ausfallen. Die Einbußen im Westen dürften demnach etwas höher ausfallen, weil dort mehr Menschen in Behindertenwerkstätten tätig sind.

Zuletzt gab es am 1. Juli eine Erhöhung für die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland. Im Osten stiegen die Bezüge um 2,53 Prozent, im Westen um 1,67 Prozent.

Mittelfristig würden die Rentner durch die neue Statistik nicht schlechter gestellt, schreibt die "SZ". Denn 2016 werde das Plus wieder höher ausfallen, so dass sich die Änderungen nach zwei Jahren unterm Strich weder positiv noch negativ auswirken werde.

Beitragssatz kann 2015 sinken

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) forderte die Regierung auf, durch Korrekturen an der Rentenformel das Auf und Ab bei der Rentenanpassung zu verhindern und den Beitragssatz stabil zu halten.

Nach "Spiegel"-Informationen kann der Beitragssatz zur Rentenversicherung im kommenden Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent sinken. Das geht aus Berechnungen von Experten der Bundesregierung und Rentenversicherung hervor. Diese aktualisierte Prognose des sogenannten Schätzerkreises gilt als wichtige Basis für das Arbeitsministerium, das im November den neuen Beitragssatz festlegen will.

Kritik von Gewerkschaften

Laut Gesetz ist eine Beitragssenkung notwendig, wenn die Rücklagen in der Rentenkasse 1,5 Monatsausgaben überschreiten. Deswegen hätte der Beitragssatz bereits zu Jahresbeginn gesenkt werden müssen. Die Große Koalition hatte den Mechanismus für 2014 jedoch per Gesetz aufgehoben, um die Rente mit 63 und die Mütterrente zu finanzieren.

Gewerkschaften und Opposition kritisieren die angepeilte Senkung des Beitragssatzes von heute 18,9 Prozent als kurzsichtig. Sie gehen davon aus, dass das finanzielle Polster der Rentenversicherung, das im Juli mit 34,26 Milliarden Euro einen Höchststand erreicht hatte, rasch sinkt und dann wieder eine Beitragserhöhung nötig ist.

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