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Rentenerhöhung: Ab 2017 steigt die Rente wieder langsamer

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Nach dem Rekordjahr 2016  

Renten steigen ab 2017 wieder langsamer

17.10.2016, 11:10 Uhr | dpa

Rentenerhöhung: Ab 2017 steigt die Rente wieder langsamer . Die starke Rentenerhöhung 2016 war ein Ausreißer. (Quelle: dpa)

Die starke Rentenerhöhung 2016 war ein Ausreißer. (Quelle: dpa)

Nach dem Rekordanstieg der Renten 2016 klettern die Bezüge der 20 Millionen Rentner in den darauffolgenden Jahren weniger stark. Die Renten stiegen zum 1. Juli 2016 um 4,25 Prozent im Westen und um 5,95 Prozent im Osten.

Ab 2017 und bis 2029 sollen die Renten dann um rund 2 bis 3 Prozent pro Jahr angehoben werden, wie aus dem Rentenversicherungsbericht 2015 der Bundesregierung hervorgeht. Insgesamt steigen die Renten den Modellrechnungen zufolge bis 2029 um 41 Prozent.

Der Beitragssatz soll demnach bis 2020 unverändert bei 18,7 Prozent bleiben. Erst dann steigt er voraussichtlich über 20,4 Prozent im Jahr 2025 bis auf 21,5 Prozent 2029.

Sicherungsniveau künftig nur noch bei knapp 45 Prozent

Das Sicherungsniveau sinkt von 48,1 Prozent im Jahr 2014 voraussichtlich auf 47,6 Prozent im Jahr 2020 und sackt dann bis 2029 weiter auf 44,6 Prozent ab. Gemeint ist das Verhältnis der Rentenhöhe eines Standardrentners gegenüber dem Durchschnittsverdienst.

Laut politischer Festlegung soll das  Rentenniveau bis 2030 nicht unter 43 Prozent fallen. Inklusive Riester-Rente bleibt das Sicherungsniveau laut dem Bericht über 50 Prozent. Grünen-Rentenexperte Markus Kurth hielt diese Schätzung für aus der Luft gegriffen. Tatsächlich könnten nur wenige die Rentenlücke mit privater Altersvorsorge schließen.

Ost-Rentenniveau bleibt niedriger

Die Ost-West-Angleichung bei der Rente ist weiterhin nicht in Sicht. Der Verhältniswert der Standardrente in den neuen zu jener in den alten Ländern erhöhte sich zwar durch kräftigere Anpassungen im Osten von 40,3 Prozent 1990 auf 92,6 Prozent 2015. Doch bis 2019 dürfte er sich nur bis 93,5 annähern. Der Linken-Rentenexperte Matthias W. Birkwald forderte eine baldige Angleichung des Rentenwerts Ost an den Rentenwert West.

Die Bundesregierung betonte zur Entwicklung, dass die ältere Generation auf eine angemessene Absicherung vertrauen könne, die Jüngeren dabei aber nicht überfordert würden. "Die Einnahmen der Rentenversicherung entwickeln sich weitaus positiver, als noch vor einem Jahr erwartet", sagte Sozialministerin Andrea Nahles (SPD).

Sozialverbände: Risiko von Altersarmut steigt

Experten wiesen darauf hin, dass sich die Rentner trotz steigender Altersbezüge auf eine immer stärkere Abkoppelung von der Lohnentwicklung einstellen müssen. Aus Sicht von Opposition und Sozialverbänden steigt damit das Risiko von Altersarmut. Sie fordern seit langem, das Rentenniveau anzuheben. In einer Studie der Prognos AG im Auftrag der Versicherungswirtschaft war zuletzt der Aussagewert der Prognosen für Standardrentner in Zweifel gezogen worden. Denn in den Regionen und zwischen den Berufsgruppen entwickeln sich die Renten sehr unterschiedlich - und in den teuren Städten kann man sich für die Rente weniger leisten als auf dem Land.

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