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BDA: Rentenpläne von Andrea Nahles werden teurer als erwartet

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Zusätzliche Milliarden-Kosten  

Arbeitgeber: Rentenpläne von Nahles teurer als erwartet

04.01.2017, 13:44 Uhr | dpa

BDA: Rentenpläne von Andrea Nahles werden teurer als erwartet. Andrea Nahles will die Rente stabil halten. Laut Berechnung der BDA kostet das aber den Steuerzahler Milliarden. (Quelle: Imago/Symbolfoto)

Andrea Nahles will die Rente stabil halten. Laut Berechnung der BDA kostet das aber den Steuerzahler Milliarden. (Quelle: Imago/Symbolfoto)

Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) will das Rentenniveau stabil halten. Nach einer Berechnung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) belastet ihr Konzept Steuer- und Beitragszahler allerdings mit Milliardenkosten.

"Beitrags- und Steuerzahler würden in 2045 gegenüber heute um 90 Milliarden Euro zusätzlich belastet werden", heißt es nach einem Bericht der Zeitung "Die Welt" in einem Papier der BDA.

BDA: Beitragserhöhungen unausweichlich

Da auch in der Kranken- und Pflegeversicherung happige Beitragserhöhungen bevorstünden, sei mit einer "enormen Erhöhung der Sozialabgaben" von derzeit rund 40 Prozent des Bruttolohnes auf 55 Prozent im Jahr 2045 zu rechnen.

Die demografisch bedingten Mehrbelastungen in der Rentenversicherung würden die Beitragszahler künftig neunmal stärker treffen als die Rentenbezieher.

Denn während der Beitragssatz bis 2045 um ein Drittel ansteige, sinke das Rentenniveau lediglich um 3,7 Prozent. Allein der erwartete Beitragssatzanstieg um 6,2 Prozentpunkte bis 2045 bedeutet nach Berechnungen der Arbeitgeber eine zusätzliche jährliche Beitragslast von 70 Milliarden Euro. Hinzu komme noch eine Erhöhung des Bundeszuschusses in die Rentenkasse um 20 Milliarden Euro.

Rentenniveau nicht unter 46 Prozent

Nahles hatte im November ihr langfristiges Rentenkonzept vorgestellt. Darin forderte sie unter anderem, dass das Niveau von heute rund 48 Prozent nicht unter 46 Prozent absinken dürfe. Das Rentenniveau stellt dar, in welchem Verhältnis die Standardrente eines Jahres zum Durchschnittsverdienst der Beitragszahler desselben Jahres steht.

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