Sie sind hier: Home > Finanzen > Altersvorsorge >

Verbraucher: Jagdhelfer sind gesetzlich unfallversichert

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Verbraucher  

Jagdhelfer sind gesetzlich unfallversichert

12.05.2017, 05:09 Uhr | dpa

Verbraucher: Jagdhelfer sind gesetzlich unfallversichert. Im Fall des Hessischen Landgerichts wurde zugunsten der Witwe entschieden, dass sie Anspruch auf Entschädigung habe.

Im Fall des Hessischen Landgerichts wurde zugunsten der Witwe entschieden, dass sie Anspruch auf Entschädigung habe. Ihr Mann starb zuvor bei einem Unfall als Jagdhelfer. Foto: Felix Kästle/dpa. (Quelle: dpa)

Darmstadt (dpa/tmn) - Ein Jagdhelfer ist wie ein Beschäftigter gesetzlich unfallversichert. Denn die Tätigkeit habe wirtschaftlichen Wert und werde sonst von abhängig Beschäftigten verrichtet.

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichts. Der Fall: Bei einer Jagd flüchtete ein angeschossenes Reh in den Wald. Der Jagdaufseher bat seinen Bruder, bei der Nachsuche mit seinem hierfür ausgebildeten Jagdhund zu helfen. Im Wald stürzte der Mann eine Böschung hinab, brach sich das Genick und starb. Die Berufsgenossenschaft lehnte eine Entschädigung der Witwe ab. Es habe sich nicht um einen versicherten Arbeitsunfall gehandelt. Der Verunglückte sei nicht arbeitnehmerähnlich tätig geworden. Vielmehr habe es sich um eine freiwillige Unterstützung im Rahmen der familiären Beziehung gehandelt.

Das Urteil: In der zweiten Instanz hatte die Witwe Erfolg. Nach Auffassung des Landessozialgerichts (AZ: L 9 U 144/16) hat sie als Hinterbliebene Anspruch auf Entschädigung, da der Tod ihres Mannes infolge eines Versicherungsfalls eingetreten ist. Ihr Mann sei wie ein Beschäftigter tätig geworden und dabei tödlich verunglückt. Also habe er unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gestanden.

DER RENTENSCHÄTZER
Villa oder Senioren-WG?
Der Rentenschätzer

Schätzen Sie doch mal Ihre zukünftige monatliche Rente!

Es liege auch keine Hilfstätigkeit unter Verwandten vor. Aufgrund der Dauer und Gefährlichkeit stelle die Nachsuche grundsätzlich keinen selbstverständlichen Hilfsdienst unter Verwandten dar. Nur dieser führe zum Ausschluss vom Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Highspeed-Surfen + digital fernsehen &120,- € TV-Bonus
bei der Telekom bestellen
Shopping
Cooler kühlen mit dem LG Side-by-Side Kühlschrank
gefunden auf otto.de
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017